Wahlprogramm bei Kaffee und Kuchen

DGB-Senioren fordern „Gute Arbeit und gutes Leben in München“: Dazu laden sie Vertreter der Parteien zur offenen Diskussion ein. 
von  AZ
Die Senioren des DGB laden Vertreter aller Parteien zum Gespräch ein.
Die Senioren des DGB laden Vertreter aller Parteien zum Gespräch ein. © dpa

Ludwigsvorstadt - Die DGB Senioren laden am Dienstag den 25. Februar um 14 Uhr zu einer Diskussion zu den Kommunalwahlen in München ins Gewerkschaftshaus in der Schwanthalerstraße 64 ein.

Allerdings werden die Politiker nicht wie gewohnt auf dem Podium Platz nehmen. Die Veranstaltung findet in Form eines „World Café“ statt. Bei Kaffee und Kuchen werden die Positionen des DGB und arbeiten Unterschiede und Überschneidungen zu den Wahlprogrammen der Parteien heraus gearbeitet.

An den Tischen werden Platz nehmen: Alexander Reissl (SPD), Gülseren Demirel (Bündnis 90/Die Grünen), Hans Podiuk (CSU), Brigitte Wolf (Die Linke) und Michael Mattar (FDP).

Ziel ist ein direktes und offenes Gespräch, in dem DGB-Senioren und Politiker ihre Positionen zur Münchner Kommunalpolitik austauschen.

Für die DGB-Senioren ist klar, in München gibt es einiges zu tun: Der Vorsitzende Werner Schneider fordert die Parteien dazu auf, sich für eine starke öffentliche Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und eine Sozialpolitik, die sich angesichts steigender Preise und Mieten für die Schwachen in dieser Stadt einsetzt, zu engagieren.

Außerdem müsse der breite Branchenmix am Industrie- und Dienstleistungsstandort München erhalten bleiben, die Abwanderung von Produktionsstandorten ins Umland sollte gestoppt werden.

Weitere Forderungen des DGB sind eine gebührenfreie Bildung für alle und der Aufruf, München zur „Stadt der guten Arbeit“ zu machen.

Um der Politik diese Forderungen deutlich zu machen, laden die DGB-Senioren die (Fraktions-) Vorsitzenden der Münchner Stadtratsparteien zu diesen offenen Gesprächsrunden ins Gewerkschaftshaus ein.

Die Veranstaltung ist offen für Interessierte und der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung unter veronika.aumeier@dgb.de wird gebeten.