"Freiraum für die Fanszene gesichert": Bürgermeisterin Dietl äußert sich zu neuer Stadionverordnung

Die am Dienstag beschlossene neue Stadionverordnung für das Grünwalder Stadion und die Allianz Arena ist ein Kompromiss, mit dem nicht alle zufrieden sind. Nun hat sich Bürgermeisterin und Löwen-Fan Verena Dietl nochmals dazu geäußert.
von  AZ
Verena Dietl im Grünwalder Stadion.
Verena Dietl im Grünwalder Stadion. © Bernd Wackerbauer

München - Münchens Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD), selbst Löwen-Fan, hat sich am Mittwoch via Facebook nochmals zur am Vortag beschlossenen neuen Stadionverordnung geäußert.

Sie sei froh um den Kompromiss, der jetzt erwirkt wurde – gleichzeitig verstehe sie aber auch die Enttäuschung der Fanszene, dass die Verordnung überhaupt angepasst wurde. "Aber tatsächlich konnten wir jetzt Verschärfungen verhindern und Unklarheiten beseitigen", schreibt sie in ihrem Post.

Dietl: "Freiräume für die Fanszene gesichert"

Dietl selbst war es wichtig, dass die Fankultur nur minimal beschränkt werde. Am Grünwalder Stadion wurden mit dem Candidplatz und dem Giesinger Grünspitz "Freiräume für die Fanszene gesichert", die von der neuen Verordnung ausgenommen sind. Hier ist beispielsweise weiterhin das Trinken aus Glasflaschen erlaubt.

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Die Bürgermeisterin erreichten laut eigener Aussage viele Anfragen, warum der Beschluss nicht einfach abgelehnt wurde. Eine Option, die nicht bestand. "Die Verordnungen mussten wir verändern, vor allem der Baumaßnahmen in Fröttmanning und allgemein, um für mehr Rechtssicherheit zu sorgen", schreibt sie.

Fürs Erste sei sie mit den Rahmenbedingungen des Stadtratsbeschlusses zufrieden. Jedoch stellte Dietl auch klar, dass es gegebenenfalls Nachjustierungen geben müsse. "Und ich versichere Euch, dass ich mich jederzeit dafür einsetzen werde, die Verordnungen zu verbessern und der Realität anzupassen."