Sandrock tritt als DFB-Generalsekretär zurück

Niersbach zurückgetreten, Hans rausgeworfen: Mit dem sofortigen Rücktritt von Generalsekretär Helmut Sandrock bröselt es beim krisengeschüttelten DFB weiterhin an allen Ecken und Enden.  
von  sid
Helmut Sandrock fehlte schon im Vorfeld des FIFA-Kongresses am Freitag in Zürich - offiziell aus gesundheitlichen Gründen.
Helmut Sandrock fehlte schon im Vorfeld des FIFA-Kongresses am Freitag in Zürich - offiziell aus gesundheitlichen Gründen. © dpa

Niersbach zurückgetreten, Hans rausgeworfen: Mit dem sofortigen Rücktritt von Generalsekretär Helmut Sandrock bröselt es beim krisengeschüttelten DFB weiterhin an allen Ecken und Enden.

Frankfurt/Main - Helmut Sandrock ist als Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurückgetreten.

Nach Informationen verschiedener Medien verschickte der 59-Jährige am Freitagmorgen um 9.28 Uhr eine entsprechende E-Mail an die Mitarbeiter, in der er sich verabschiedete.

Sandrock hatte das Amt seit 2012 inne. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Laut einem Bericht des "Kicker" soll es zu einer internen Lösung kommen. Sandrock fehlte schon im Vorfeld des FIFA-Kongresses am Freitag in Zürich - offiziell aus gesundheitlichen Gründen.

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Für den DFB sind der designierte Präsident Reinhard Grindel und die kommissarischen Verbands-Oberen Reinhard Rauball und Rainer Koch vor Ort. Vor der Trennung von Sandrock war beim DFB bereits Präsident Wolfgang Niersbach im Zuge der WM-Affäre zurückgetreten.

Vize-Generalsekretär Stefan Hans hatte der DFB rausgeworfen. Das Ergebnis der internen Ermittlungen über die Vergabe der WM 2006 von Freshfields wird der DFB zusammen mit der Kanzlei Freshfields am kommenden Freitag (4. März) in Frankfurt/Main vorstellen.

Sandrock arbeitete im WM-OK-Komitee des DFB als Turnierdirektor.