Sprache, Stil, Sympathie: Der Pep-Check

Personen aus allen Bereichen analysieren Bayerns Trainer – vom Kleidungsexperten über Comedian Matze Knop bis hin zur Professorin für Deutsch als Fremdsprache. Wie sie alle den Spanier sehen
von  az
„Er verzaubert sofort“ sagt AUS FRAUENSICHT Radio- u. TV-Moteratorin Katja Wunderlich: „Was für lässiger Auftritt: Anzug, Krawatte, Weste, Dreitagebart und dieses fast schon schüchtern wirkende Lächeln. Ein Südländer eben – jung, dynamisch, attraktiv. Während Jupp Heynckes uns Frauen wohl eher als väterlicher Typ angesprochen hat, ist Pep Guardiola ein Mann, der uns sofort verzaubert. Er fasziniert nicht nur durch seine großen Erfolge, sondern punktet mit seiner Leidenschaft, seinem Ehrgeiz, seinem Anspruchsdenken und seiner Ausstrahlung. Ein Trainer, der aussieht, als gehöre er noch selbst auf den Platz. Ein Familienmensch, der weiß, was zählt im Leben. Ein Medienprofi, der sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellt. Ein Mann, der immer 100 Prozent gibt, aber auch mal Schwäche zeigt. Ein Typ, bei dem es egal ist, ob er Haare hat oder nicht. Und das will was heißen.“
„Er verzaubert sofort“ sagt AUS FRAUENSICHT Radio- u. TV-Moteratorin Katja Wunderlich: „Was für lässiger Auftritt: Anzug, Krawatte, Weste, Dreitagebart und dieses fast schon schüchtern wirkende Lächeln. Ein Südländer eben – jung, dynamisch, attraktiv. Während Jupp Heynckes uns Frauen wohl eher als väterlicher Typ angesprochen hat, ist Pep Guardiola ein Mann, der uns sofort verzaubert. Er fasziniert nicht nur durch seine großen Erfolge, sondern punktet mit seiner Leidenschaft, seinem Ehrgeiz, seinem Anspruchsdenken und seiner Ausstrahlung. Ein Trainer, der aussieht, als gehöre er noch selbst auf den Platz. Ein Familienmensch, der weiß, was zählt im Leben. Ein Medienprofi, der sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellt. Ein Mann, der immer 100 Prozent gibt, aber auch mal Schwäche zeigt. Ein Typ, bei dem es egal ist, ob er Haare hat oder nicht. Und das will was heißen.“ © Daniel von Loeper

München - Charmant nannten ihn einige, sympathisch die anderen. Von bis „hinreißend“ bis „gottgleich“ reichten die Reaktionen zu Pep Guardiolas erstem Auftritt als Bayern-Trainer am Montag. „Deutscher als es die Deutschen selbst waren“, schrieb Joan Vehils von der spanischen Sporttageszeitung „Sport“ – und meinte das als Kompliment.

Kurz: Der erste Eindruck passte, Pep ist bei Bayern angekommen. Auch, wenn er harte Wochen vor sich hat. „Ich brauche Zeit, um gut zu kommunizieren. Ich muss sprechen, viel sprechen. Ich hoffe, in einem halben Jahr ist mein Deutsch verbessert“, sagte er, als er erstmals die Kabine der Allianz Arena inspizierte.

Das Echo der Bundesliga? Wohlwollend. „Respekt davor, wie gut Pep Guardiola schon deutsch spricht. Er ist ein guter Typ und kommt gut rüber“, sagte sogar Bayerns aktueller Lieblings-Kritisierer Hans-Joachim Watzke, BVB-Boss.

Für die AZ haben Personen aus allen Bereichen Peps Einstand analysiert: Wie kam er bei den urbayerischsten Fans an, wie bei Frauen? Was sagt man in Spanien? Und wie beurteilt eine Expertin seine Sprachkenntnisse?

 

Das erste Training unter Pep Guardiola ab 16:45 im AZ-Live-Ticker