Ramon Calderon: "Ich hätte Arjen Robben niemals gehen lassen"

Arjen Robben ist seit Jahren einer der besten Flügelstürmer der Welt. Ramon Calderon, Ex-Präsident von Real Madrid, hätte seinem Wechsel zu Bayern allerdings nie zugestimmt.
von  AZ
Ramon Calderon und Arjen Robben bei Robbens Wechsel zu Real Madrid.
Ramon Calderon und Arjen Robben bei Robbens Wechsel zu Real Madrid. © imago/Miguelez Sport

Arjen Robben ist seit Jahren einer der besten Flügelstürmer der Welt. Ramon Calderon, Ex-Präsident von Real Madrid, hätte seinem Wechsel zu Bayern allerdings nie zugestimmt.

München - Seit mittlerweile acht Jahren wirbelt Arjen Robben auf dem Flügel für den FC Bayern. Er wechselte von Real Madrid zum deutschen Rekordmeister und spätestens seit seinem entscheidenden Treffer im Champions League Finale 2013 gegen Borussia Dortmund hat er für die Fans Legendenstatus. Auch in dieser Saison agiert der Niederländer auf grandiosem Niveau. Bereits 20 Torbeteiligungen in 29 Einsätzenhat er auf dem Konto.

"Ich hätte ihn nie gehen lassen"

Wenn es nach dem ehemaligen Real-Präsident Ramon Calderon gegangen wäre, würde der Holländer allerdings noch für Real spielen. Calderon sagte zur Bild: "Ich hätte ihn niemals gehen lassen! Wir hatten große Pläne mit ihm. Und mit Cristiano Ronaldo, der 2009 zu Real kam. Das sind zwei der besten Spieler der Welt. Schade! Wäre ich geblieben, hätten sie zusammengespielt."

Doch nach der Übernahme von Florentino Perez, der Stars wie Cristiano Ronaldo, Kaka und Karim Benzema verpflichtete, war für Mr. Wembley kein Platz mehr im Kader. Calderon freut sich über die positive Entwicklung von Robben. "Jetzt ist er in München glücklich. Ich weiß, dass er dort eine tolle Zeit hat, auch von den Fans geliebt wird. Er verdient das!"

Wechsel ein Rückschritt

Schon bei der Verpflichtung im Sommer 2007 war Bayern an Robben interessiert, doch dieser bevorzugte einen Wechsel zum weißen Ballett. Wie Robben Anfangs des Jahres verkündete, war auch der Wechsel von Real zu Bayern äusserst widerwillig. Für Robben war der Wechsel ein Rückschritt. Nur gut, dass er diesen "Rückschritt" gewagt hat.

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