Marcel Sabitzer: Frau, Kind und purer Ehrgeiz - so tickt der Neuzugang des FC Bayern privat

Marcel Sabitzer (27) wechselt von RB Leipzig zum FC Bayern. Aber was weiß man über die Familie und das Privatleben des Mittelfeld-Stars? Wer ist die Frau an seiner Seite und hat er Kinder?
von  Christina Stelzl, Kimberly Hagen
Steht vor einem Wechsel zum FC Bayern: Marcel Sabitzer.
Steht vor einem Wechsel zum FC Bayern: Marcel Sabitzer. © IMAGO / motivio

München - Verstärkung für das Mittelfeld des FC Bayern! Der deutsche Rekordmeister hat Marcel Sabitzer von RB Leipzig verpflichtet.

Einen Tag vor Ende des Sommer-Transferfensters 2021/22 gaben die Münchner den Wechsel am 30. August 2021 offiziell bekannt: "Marcel Sabitzer bringt alles mit, was ein Spieler für den FC Bayern braucht. Er wird außerdem keine lange Eingewöhnungszeit benötigen, weil er mit der Philosophie unseres Trainers Julian Nagelsmann bereits bestens vertraut ist", erklärte Oliver Kahn in einer Pressemitteilung.

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In München erhält der 27-jährige Österreicher einen Vertrag bis 2025, die Ablösesumme soll bei rund 15 Millionen Euro. 

Doch was zeichnet Marcel Sabitzer aus? Wie verlief die bisherige Laufbahn des 27-Jährigen und wie tickt der Neuzugang privat? Die AZ stellt den Österreicher vor:

Wer ist die Frau an der Seite von Marcel Sabitzer?

Privat hat Sabitzer sein Glück mittlerweile gefunden. Seit dem 17. Mai 2017 ist er mit Model Katja Kühne (36, geboren in der Ukraine) zusammen – ihren Jahrestag zelebrieren sie jedes Mal mit großer Hingabe. An Silvester 2019 machte "Sabi" ihr dann auf den Malediven den Heiratsantrag. Die Blondine an Sabitzers Seite ist bekannt aus der "Bachelor"-Staffel 2014. Damals eroberte sie das Herz von Bachelor Christian Tewes und ergatterte sich die letzte Rose, wenig später trennte sich das Paar allerdings wieder.

Mit Sabitzer und seiner Partnerin Kühne bekommt München auch jenseits des Fußballrasens Verstärkung – und zwar in Sachen Glamour. Denn so bodenständig sich der gebürtige Grazer und Ex-Leipzig-Kapitän auch gibt, seine Liebste und er inszenieren sich auf Instagram gern als Traumpaar. Motto, schon vor der offiziellen Vertragsunterzeichnung am Montag beim Rekordmeister: Mia san fesch. Und das sind sie wirklich.

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Marcel Sabitzer: Mit Bachelor-Gewinnerin Katja Kühne verlobt, eine gemeinsame Tochter

Mit Kühne, der "Liebe des Lebens", wie er sie stets auf Instagram bezeichnet, hat Sabitzer bereits ein gemeinsames Kind. Im April 2019 kam Töchterchen Mary-Lou auf die Welt. "Durch ein Kind bekommst du andere Perspektiven aufs Leben und auf bestimmte Situationen", erklärte Sabitzer im Februar 2021. "Ich bin einfach glücklich, so ein schönes Familienleben führen zu können." Daneben hat Katja Kühne noch Sohn Lucas (16) aus einer früheren Beziehung. Außerdem sind sie Hunde-Eltern von Coco.

Marcel Sabitzer: Sohn des ehemaligen österreichischen Nationalstürmers Herfried Sabitzer

Marcel Sabitzer wurde am 17. März 1994 in Graz geboren. Als Sohn des ehemaligen österreichischen Nationalstürmers Herfried Sabitzer machte er seine ersten fußballerischen Schritte bei der ESV Admira Villach. Im Alter von sieben Jahren landete Sabitzer dann in der Jugendakademie des Grazer AK und entwickelte sich zu einem der größten Offensivtalente des Vereins.

Über die Zwischenschritte Wiener Neustadt und FK Austria Wien wechselte Sabitzer im Sommer 2009 zur FC Admira Wacker Mödling. Kurz danach durfte er erstmals für die österreichische U16-Nationalelf auflaufen. Im September 2010 feierte der gebürtige Grazer sein Profi-Debüt für die Admira und schoss bereits in seinem zweiten Spiel seinen ersten Treffer in Österreichs höchster Spielklasse.

Marcel Sabitzer: Mit RB Leipzig in zwei Jahren von der 2. Liga zur Vizemeisterschaft

Als österreichischer A-Nationalspieler wechselte Sabitzer Anfang 2013 zu Ligakonkurrent Rapid Wien. Trotz eines langfristigen Vertrags heuerte er nach nur eineinhalb Jahren bei RB Leipzig an, wurde aber in seiner ersten Saison an Partnerverein RB Salzburg ausgeliehen. Am Ende der Spielzeit feierte Sabitzer mit den Salzburgern seine ersten großen Titelgewinne und wurde österreichischer Meister sowie Pokalsieger.

Seit der Saison 2015/2016 gehört Sabitzer dem Kader der Sachsen an, mit denen er gleich in seinem ersten Jahr den Bundesliga-Aufstieg schaffte. Sein Debüt im deutschen Fußball-Oberhaus gab er im August 2016 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Auch dank der zwölf Scorer-Punkte des Österreichers feierte der Aufsteiger in der Debüt-Saison eindrucksvoll die Vizemeisterschaft – hinter Sabitzers neuem Arbeitgeber FC Bayern.

Marcel Sabitzer: Österreichs Fußballer des Jahres und Champions-League-Halbfinalist

Die starken Leistungen des Offensivspielers blieben auch in seinem Heimatland nicht unbemerkt: 2017 wurde Sabitzer, vor Dauer-Titelträger David Alaba, zu Österreichs Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Mit Leipzig setzte er in der Folge zu weiteren Höhenflügen an.

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Neben dem Champions-League-Halbfinale 2020 erreichte Sabitzer 2021 mit dem Ost-Klub, den er mittlerweile als Kapitän aufs Feld führt, das Endspiel des DFB-Pokals – zusammen mit dem jetzigen Bayern-Coach Julian Nagelsmann, der als großer Förderer des Österreichers gilt. Ein großer Titel blieb Sabitzer in Deutschland bisher allerdings verwehrt.

Ehrgeiziger Marcel Sabitzer: "Mein Körper ist mein Kapital"

Im Gegensatz zu anderen Kapitänen ist Sabitzer nach eigener Aussage kein "Dauerlautsprecher". Er beobachte sehr viel und bleibe eher im Hintergrund. "Aber wenn einer gepusht oder beruhigt werden muss, dann greife ich ein." Charakterlich verbindet man das Wort "Ehrgeiz" mit dem Mittelfeldspieler. Verlieren kann "Sabi" - den Spitznamen hat er bereits seit seiner Kindheit inne - nämlich nicht so gut. "Sogar Niederlagen im Training haben ihm fast kör­perliche Schmerzen bereitet", wird sein Grazer-Jugendtrainer Reinhard Holzschuster auf Leipzigs Vereinsseite zitiert. Dem kann der 27-Jährige nicht widersprechen: "Ich bin schon immer ein Gewinnertyp gewesen."

Ansonsten steht Sabitzer für Disziplin und harte Arbeit. "Mein Körper ist mein Kapital“, so der Österreicher. Dafür verzichtet der österreichische Nationalspieler auch gerne mal auf Süßigkeiten, die letzte Tüte Chips habe er "vor fünf Jahren aufgemacht". Auch ausreichend Schlaf ist für den Mittelfeld-Regisseur extrem wichtig. Für gewöhnlich geht er bereits um 22 Uhr ins Bett. 

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