James über Abschied vom FC Bayern: Ich war nicht glücklich

Der kolumbianische Nationalspieler James Rodríguez betont, dass er sich bei seinem Weggang vom FC Bayern gegen den Klub entschieden habe. Besonderen Dank zollt er Jupp Heynckes.
von  SID, AZ
Der Kolumbianer James Rodríguez schnürte zwei Jahre lange auf Leihbasis die Schuhe für den FC Bayern.
Der Kolumbianer James Rodríguez schnürte zwei Jahre lange auf Leihbasis die Schuhe für den FC Bayern. © Matthias Balk/dpa

München - Über Monate hinweg war im vergangenen Jahr über seine Zukunft beim FC Bayern München gerätselt worden, jetzt hat James Rodríguez noch einmal bekräftigt, dass er den Klub im Sommer 2019 auf eigenen Wunsch hin verlassen habe.

"Bayern ist ein Top-Klub, aber derjenige, der nicht weitermachen wollte, war ich", sagte der WM-Torschützenkönig von 2014 dem kolumbianischen Sender "Caracol TV".

Demnach habe der deutsche Rekordmeister die Kaufoption ziehen wollen, um den von Real Madrid ausgeliehenen Mittelfeldspieler dauerhaft zu verpflichten.

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Deshalb ist James Bayern-Trainer Heynckes so dankbar 

"Aber ich sprach mit einem Verantwortlichen, damit sie das nicht machen, weil ich mich nicht wohl fühlte und nicht glücklich war", sagte der 28-Jährige. James kam von 2017 bis 2019 auf 67 Pflichtspiele für die Bayern (15 Tore/20 Assists). Er gewann 2018 und 2019 jeweils die Deutsche Meisterschaft und den DFL-Supercup sowie 2019 den DFB-Pokal.

Die Münchner hätten seine Entscheidung zu gehen "total verstanden", sagte er - und auch er bereue sie nicht, obwohl er bei den Königlichen aktuell erneut nur Reservist ist. "Ich werde den Bayern immer dankbar sein", betonte James, "insbesondere Jupp Heynckes, der mich auf ein unglaubliches Niveau gebracht hat."

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