Bayerns Alphonso Davies ist jetzt schon ein großes Vorbild

FC Bayern-Juwel Alphonso Davies spricht über Tipps von der Mama, Idole – und er gibt Talenten einen Rat: "Spielt mit einem Lächeln im Gesicht!"
von  Maximilian Koch
Wohl im Bayern-Visier: Lyons Talent Pierre Kalulu.
Wohl im Bayern-Visier: Lyons Talent Pierre Kalulu. © imago

München - In der Welt des Alphonso Davies (19) gibt es neben dem Fußball noch einige andere Dinge, die von großer Bedeutung sind. Seine Freundin Jordyn Huitema (18) natürlich, die ebenfalls Profi ist (bei Paris Saint-Germain) und gemeinsam mit "Phonzy" regelmäßig lustige Videos in den Sozialen Medien hochlädt.

Auch Cartoons und Videospiele interessieren den Youngster des FC Bayern, wie Davies am Dienstag in einer Videokonferenz verriet, er sei in dieser Hinsicht "wie jeder Teenager". Dazu gehört auch sein kürzlich in einem "Guardian"-Interview formulierter Traum, nach der Karriere auf dem grünen Rasen Schauspieler werden zu wollen. Er schaue besonders gern "Action- und Comedy-Filme", sagte Davies dazu auf Nachfrage der AZ. Seine Vorbilder auf der Leinwand seien Idris Elba und Dwayne "The Rock" Johnson. Zwei große Stars der Branche also, die Millionen Fans inspirieren. Das gilt inzwischen auch für Davies selbst.

Kein einfacher Start: Davies' Aufstieg zum Star

In dieser Saison hat der Kanadier den Durchbruch beim FC Bayern geschafft, insgesamt kam er 29 Mal zum Einsatz. Als Linksverteidiger gibt es derzeit keinen Weg vorbei an Davies, der von vielen Experten bereits zu den Besten der Welt auf dieser Position gezählt wird. "Ein Traum, der wahr geworden ist", sagt Davies zu dieser Entwicklung. Alphonso ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken, erklärte Sportchef Hasan Salihamidzic, der den Linksfuß mit seinem Scouting-Team entdeckt hatte.

Dabei verlief Davies’ Leben alles andere als einfach. Der Bayern-Spieler kam als Sohn liberianischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Ghana zur Welt. Erst als Fünfjähriger zog er mit seiner Familie nach Kanada, wo sein Aufstieg zum Star begann. Von Vancouver aus ging es vor anderthalb Jahren nach München, wo er nach anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen zu einem der Publikumslieblinge avanciert ist.