Schlagabtausch: Harry G und Deutsche Bahn im Facebook-Battle

Harry G, der Grantler der Nation, hat ein neues Opfer gefunden: die Deutsche Bahn! Auf Facebook schimpft der Kabarettist über die Häufigkeit der Zugverspätungen und kommt sogar zum Entschluss, nie mehr mit der Deutschen Bahn zu fahren. Ausgerechnet die kontert und beweist damit Humor.
von  Steffen Trunk
Harry G bei der Eröffnung des Münchner Filmfestes
Harry G bei der Eröffnung des Münchner Filmfestes © Wackerbauer

Harry G, der Grantler der Nation, hat ein neues Opfer gefunden: die Deutsche Bahn! Auf Facebook schimpft der Kabarettist über die Häufigkeit der Zugverspätungen und kommt sogar zum Entschluss, nie mehr mit der Deutschen Bahn zu fahren. Ausgerechnet die kontert und beweist damit Humor.

München - Kabarettist Harry G hat es satt, ständig zu spät am Ziel anzukommen. Deshalb wolle er nie wieder mit der Deutschen Bahn fahren und schreibt sogar einen Abschiedsbrief.. In seiner Kindheit war er von den Zugfahrten begeistert, liebte das Reisen mit der Bahn, doch mittlerweile sieht das ganz anders aus. "Erst vor kurzem habe ich den Entschluss gefasst, wieder öfter mit dir Zeit zu verbringen, mich wieder auf dich einzulassen und das Ausmaß der Enttäuschung war enorm", schreibt er auf Facebook.

Harry G rappt als Giesinger "Boazn Kini"

Und weiter: "Ganze vier mal in 2 Jahren haben wir es wieder miteinander gewagt und was soll ich sagen, dreimal warst du über 45 min zu spät und einmal bist du erst gar nicht gekommen. Deshalb mein Entschluss, ich werde nie mehr in meinem ganzen Leben auch nur einen Fuß in deine Tür setzen." Mit diesem Kracher-Fazit stößt er die Deutsche Bahn vor den Kopf. Knapp 4.000 Fans gefällt's.


Harry G verfasste einen Abschiedsbrief auf Facebook

Doch hätten Sie der Deutschen Bahn soviel Witz zugetraut? Kurz nachdem Kabarettist Harry G seinem Ärger über den Deutschen Bahn Konzern Luft machte, folgte ein völlig überraschender Kommentar des Unternehmens. Man räumt Fehler ein, erinnert an gute gemeinsame Tage und entschuldigt sich sogar bei Markus Stoll (so Harry Gs bürgerlicher Name). Der Konzern möchte den radikalen Schlussstrich aber nicht so leicht akzeptieren und kämpft um Harry G: "Lass uns im Guten auseinander gehen und wenn etwas Zeit ins Land gestrichen ist, können wir es noch einmal miteinander versuchen." Ganz schön schlagfertig!


So schlagfertig reagiert die Deutsche Bahn auf den Abschiedsbrief von Harry G