Michelle Obama sagt nicht "Nein" zu Schönheitsoperationen

Kurz vor ihrem 50. Geburtstag macht sich auch Michelle Obama so ihre Gedanken übers Älter werden und gesteht, kosmetische Eingriffe nicht ausschließen zu wollen.
von  (jic/spot)
Michelle Obama macht sich Gedanken um das Alter
Michelle Obama macht sich Gedanken um das Alter © Jeff Daly/Invision/AP

Kurz vor ihrem 50. Geburtstag macht sich auch Michelle Obama so ihre Gedanken übers Älter werden und gesteht, kosmetische Eingriffe nicht ausschließen zu wollen.

Washington - Am 17. Januar wird Michelle Obama 50 Jahre alt - ihr Alter sieht man ihr jedoch nicht an. Doch was, wenn sich das einmal ändern sollte - würde die First Lady der Vereinigten Staaten denn auf Botox oder gar Schönheitsoperationen zurückgreifen? Im Interview mit der Zeitschrift "People" wollte sie das zumindest nicht ausschließen. "Zur Zeit kann ich mir das nicht vorstellen, aber ich habe gelernt, niemals nie zu sagen", so die Ehefrau von US-Präsident Barack Obama (52). "Frauen sollten die Freiheit haben, das zu tun, was sie brauchen, um sich wohl in ihrer Haut zu fühlen."

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Obama, die sich mit ihrer "Let's Move"-Initiative aktiv für die Förderung von Sport und ausgewogener Ernährung bei Amerikas Jugend einsetzt, legt bekannterweise selbst sehr großen Wert auf einen gesunden Lebensstil. Gerne zeigt sie in ärmellosen Kleidern ihre gestählten Arme. Wie sie "People" verrät, passt sie ihre Sportroutine ihrem fortschreitenden Alter an. "Ich reduziere das Training mit Gewichten - auch wenn mir das immer noch wichtig ist - und das intensive Herzkreislauftraining und mache mehr Yoga und Sachen, die mich beweglich halten." Sie wolle nicht "eines Tages hinfallen und sich die Hüfte brechen".

Bei aller Vorsicht sieht Obama auch Vorteile im Altern. Sie fühle sich "entspannter, reifer und sicherer" als zu Zeiten, wo sie noch eine sehr junge Frau war. Und sie will noch lange nicht aufhören, Pläne zu schmieden. Wenn die First Lady das Weiße Haus verlässt, wird sie immerhin erst in den frühen 50ern sein. "Es gibt noch so viel, was ich tun sollte. Ich habe nicht das Recht, meine Talente und Gaben einfach zu verplempern", sagt die studierte Anwältin. Sie wolle wieder arbeiten oder sich weiterhin für Kinder einsetzen. Dabei werde sie immer eine gute Mutter bleiben - und eines Tages auch Großmutter. Sie freue sich darauf, ihre Töchter Malia (15) und Sasha (12) dabei zu unterstützen, ihre eigenen Kinder großzuziehen. "Ich will die Art von Großmutter für meine Töchter sein, die meine Mutter auch für mich war."