U-Bahn-Probleme in München: FDP fordert Störungs-Bilanz

Verspätungen, Störungen und Ausfälle bei den öffentlichen Verkehrsmitteln sind in München keine Seltenheit und kosten Zeit und Nerven der Fahrgäste – daher fordert die FDP jetzt eine genaue Darstellung der U-Bahnverspätungen in München für 2018.
von  AZ
Immer wieder kommt es bei der U-Bahn zu Problemen. Die FDP fordert nun eine Zusammenfassung aller Störungen aus dem letzten Jahr. (Archivbild)
Immer wieder kommt es bei der U-Bahn zu Problemen. Die FDP fordert nun eine Zusammenfassung aller Störungen aus dem letzten Jahr. (Archivbild) © dpa/Marco Krefting

München - Um Ausfälle und Verspätungen bei der Münchner U-Bahn in Zukunft zu verringern, stellt die Stadtratsfraktion der FDP-HUT folgenden Antrag: Dem Stadtrat soll eine Bilanz vorgelegt werden, in der alle U-Bahnausfälle und Störungen des Jahres 2018 dargelegt und begründet werden. Ziel der Aktion: Aus der Bilanz soll hervorgehen, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Probleme und Beeinträchtigungen bei der U-Bahn zu vermieden und beheben. (Lesen Sie auch: U-Bahn und Tram in München - So baut die MVG 2019)

U-Bahn: Letztes Chaos noch gar nicht lange her

Als "Herzstück der Münchner Verkehrsbetriebe" bezeichnet Gabriele Neff, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP, das U-Bahnnetz der Stadt. Es sei von "entscheidender Bedeutung", aber leider müssen sich die Münchner immer häufiger auf Verspätungen, Ausfälle und Störungen bei der U-Bahn gefasst machen. Neff bemängelt diesen Zustand: "Wenn die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt München vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen sollen, müssen die auch funktionieren."

Das letzte gravierende Beispiel liegt erst wenige Tage zurück: Am 30. Januar sorgte ein Gleisbruch am U-Bahnhof am Marienplatz für reichlich Chaos im morgendlichen Berufsverkehr.

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