Schaf ausgebüxt: Autofahrerin sperrt es in fremden Garten

Am Ende landet das unternehmungslustige Schaf in einem fremden Garten und zum Glück nicht beim Metzger.
von  Ralph Hub
Das Schaf mit dem nicht mehr ganz so schneeweißen Fell.
Das Schaf mit dem nicht mehr ganz so schneeweißen Fell. © Polizei

Aubing - Einige Autofahrer im Münchner Westen bekamen am Samstagmorgen große Augen, als sie sahen, was ihnen da mitten auf der Straße entgegenkam.

Schaf in Aubing ausgebüxt

Ein ausgewachsenes Schaf lief meckernd durchs Viertel. Erst sah es sich im Germeringer Weg die Gegend an, dann entschloss sich das Tier, weiter in Richtung Bahnstrecke zu gehen. Es überquerte unbeschadet die Gleise und setzte dann seinen Winterspaziergang unbekümmert fort. Einige Autofahrer verständigen die Polizei: Ein einzelnes Schaf, dank des schmutziggrauen Fells im weißen Schnee gut zu erkennen – in einer Gegend, von der manche behaupten, dass sich dort Fuchs und Hase gute Nacht sagen.

Frau sperrt Schaf in nächstbesten Vorgarten

Eine Streife machte sich auf die Suche. Lange brauchten die Beamten nicht. Eine Autofahrerin hatte das Schaf eingefangen und in den nächstbesten Vorgarten getrieben. Ein massives Eisentor verhinderte, dass das Schäfchen die Fliege machte.

Wenig später war klar, woher das Tier stammt. Es gehört zu einer Herde, die etwa drei Kilometer entfernt ihr Winterquartier hat. Der Schäfer hatte es bereits vermisst. Der Mann holte das Tier ab. Bis zum Mittag war das unternehmungslustige Schaf wieder in Sicherheit bei seiner Herde.

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