Münchner Ostbahnhof: 50 Jugendliche gehen auf Polizisten los

Kleinere Auseinandersetzungen in einer Gruppe von 50 Jugendlichen im Haupteingang des Ostbahnhofs, eskaliert als die Polizei Personalien feststellen will. Der Haupteingang musste sogar geräumt und gesperrt werden.
von  az
Eine Streife der Bundespolizei am Ostbahnhof (Symbolbild).
Eine Streife der Bundespolizei am Ostbahnhof (Symbolbild). © Bundespolizei

Eine kleine Auseinandersetzungen in einer Gruppe von 50 Jugendlichen im Haupteingang des Ostbahnhofs eskaliert, als die Polizei Personalien feststellen will. Am Ende gehen die Jugendlichen auf die Beamten los, der Haupteingang muss geräumt werden.

München - Einmischen in Amtshandlungen ist für die Bundespolizei an Münchner Bahnhöfen ein gewohntes Bild geworden. Allerdings eskalieren die Situationen selten so, wie am Sonntagmorgen Ostbahnhof.

Kurz vor ein Uhr morgens hielten sich um die 50 Jugendliche und Heranwachsende im Bereich des Burger King am Eingang des Ostbahnhofes auf. Nach Angaben von DB-Sicherheitsmitarbeitern kam es dabei zu verbalen bis kleineren körperlichen Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe.

Als eine Streife der Bundespolizei einen 18-Jährigen aus Ramersdorf, der wohl der Hauptaggressor war, einer Kontrolle unterzog, eskalierte die Lage.

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Die Jugendlichen gingen massiv verbal, äußerst aggressiv und provozierend gegen die Beamten vor und bedrängten sie. Eine Kontrolle konnte nur mit Hilfe weiterer Einsatzkräfte durchgeführt werden. Durch die aggressive Lage war die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Bereich des Haupteinganges so massiv gestört, dass der Eingang kurzzeitig gesperrt und der gesamte Bereich geräumt wurde.

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"Fuck Police"

"Dabei kam es zu einer Gruppenbildung, aus der heraus die Bundespolizisten verbal, u.a. mit "Fuck Police"-Rufen, angegangen wurden. Polizeiliche Maßnahmen wurden konsequent missachtet und mussten stets mit Zwangsandrohungen durchgeführt werden", heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei.

Erst durch die Unterstützung weiterer Streifen von Bundes- und Landespolizei konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden.