Münchner Großmarkthalle: Privater Investor darf planen

Der Münchner Stadtrat hat beschlossen, dass das Umschlagzentrum Großmarkt (UGM) den Neubau der Markthallen vorantreiben kann.
von  AZ
Der erste Entwurf für die neue Großmarkthalle, den UGM vorgelegt hat - hier kann sich noch viel tun.
Der erste Entwurf für die neue Großmarkthalle, den UGM vorgelegt hat - hier kann sich noch viel tun. © UGM GbR/agn Ludwigsburg GmbH/MPRDO Mauz Pektor Architekten

Sendling - Der Großmarkt wird künftig von einem privaten Investor geplant und betrieben. Der Stadtrat hat am Mittwoch beschlossen, dass das Umschlagzentrum Großmarkt (UGM) den Neubau der Markthallen vorantreiben kann. Die Händler hatten sich vorab dafür ausgesprochen.

UGM plant im Süden des derzeitigen Großmarktareals - gegenüber vom Heizkraftwerk - eine mehrstöckige Halle zu errichten. Durch diese Lösung werden auf dem Gelände 14 Hektar frei, die die Stadt dann bebauen kann, etwa mit Wohnungen.

UGM wird nun mit der Stadt über eine Erbpacht verhandeln und in die Detailplanung einsteigen, auch um den genauen Zeitplan und die Kosten abschätzen zu können. Grob schätzt das Unternehmen, dass die neue Markthalle etwa Mitte 2025 in Betrieb gehen könnte.

 

 

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