München: Souvenir-Standl-Streit geht in die nächste Runde

Am Dienstag beschäftigt sich erneut eine städtische Stelle mit der Frage, ob am Sonntag Souvenirs verkauft werden dürfen oder nicht. Diesmal: Das KVR.
von  AZ/dpa
Sonntags bleibt er zu: ein Kiosk am Marienplatz.
Sonntags bleibt er zu: ein Kiosk am Marienplatz. © Sigi Müller

München - Dürfen Souvenirläden in der Münchner Innenstadt an Sonn- und Feiertagen öffnen? Mit dieser Frage beschäftigt sich am Dienstag (9.30 Uhr) der Kreisverwaltungsausschuss. CSU und SPD hatten diese Lockerung der Ladenschlusszeiten beantragt.

Bislang können Touristen an Sonn- und Feiertagen Reiseandenken nur außerhalb des unmittelbaren Zentrums im Olympiapark und im Fußballstadion, der Allianz-Arena, kaufen. Die Antragsteller befürchten Nachteile im Wettbewerb mit anderen Tourismusorten in Oberbayern, wo Souvenirs an allen Tagen der Woche angeboten werden. Die katholische und die evangelische Kirche sowie die Gewerkschaft Verdi sind dagegen und fordern, die Sonntagsruhe zu erhalten.

Die Frage war schon einmal Thema in der Ausschusssitzung Mitte März, wurde dann aber in die Stadtrats-Vollversammlung verlegt. Dort wurde es aus formalen Gründen in den Kreisverwaltungsausschuss zurückgegeben.

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