München: Darum wurden die Plastik-Verkehrsinseln aufgestellt

Es wurden neue Verkehrsinseln aufgestellt – etwa auf der Birnauer Straße. Die Rathaus-FDP kritisiert die neuen Plastikteile.
von  AZ/ee
Die Inseln sollen Autofahrer vom Überholen abhalten.
Die Inseln sollen Autofahrer vom Überholen abhalten. © M. Mattar

Es wurden in München neue Verkehrsinseln aufgestellt – etwa auf der Birnauer Straße. Die Rathaus-FDP kritisiert die neuen Plastikteile.

München - Es sind Verkehrsinseln aus Plastik, die "ein bisschen wie Warzen" etwa auf die Birnauer Straße gesetzt wurden, beschreibt FDP-Stadtrat Jörg Hoffmann der AZ den Grund seines Ärgers. "Was soll dieser Schildbürgerstreich?", wollte seine Fraktion von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wissen.

Der klärt jetzt auf: Die Birnauer Straße liegt auf einer Fahrradstraßenpilotroute, die von der Menzinger Straße bis zum U-Bahnhof Petuelring verläuft. Auf den Fahrradstraßen dürfen Radler nebeneinander fahren. Die Verkehrsinseln sollen Autofahrer vom Rasen und gefährlichen Überholmanövern abhalten.

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