Historisches München: Besondere Typen

Mehr als 1.000 historische München-Bilder hat Hans-Albrecht Bock schon geschossen. In sieben Folgen zeigen wir Ihnen eine Auswahl.
von  Hüseyin Ince
"Ich glaube, es gab Fahrscheine umsonst", sagt Bock (1976).
"Ich glaube, es gab Fahrscheine umsonst", sagt Bock (1976). © Hans-Albrecht Bock

München - Hans-Albrecht Bock ist in München verliebt, auch wenn er schon seit Jahrzehnten nicht mehr in der Stadt wohnt. Das merkt man, wenn er über die Vorzüge Münchens spricht, die bis heute jährlich Tausende Menschen anziehen: "Man ist schnell in den Bergen, braucht nicht lange in andere Länder, die Stadt hat Museen, Opern, Kinos, sehr gute Restaurants ... Auch meine früheren Arbeitskollegen haben das immer hervorgehoben", sagt Bock.

Ingenieur Hans-Albrecht Bock aus Tuttlingen.
Ingenieur Hans-Albrecht Bock aus Tuttlingen. © H-A. Bock

Doch die echte Leidenschaft des Elektroingenieurs war und ist die Fotografie. An manche Gesichter, die er damals in München ablichtete, erinnert er sich noch genau, wie etwa an die Frau unten, im roten Jäckchen. Schließlich kaufte Bock bei ihr regelmäßig ein, als er noch rauchte: Es handelt sich um Käthe Schoberl, die täglich in ihrem Tabak-Laden in der Nähe des Roecklplatzes stand. "Ich wohnte in der Ehrengutstraße", sagt Bock, "und da ich regelmäßig in der Stadt fotografierte, dachte ich mir: Warum nicht auch Käthe Schoberl?" Also bat er die Dame, sich vor ihrem Laden zu positionieren, die gleich dabei war und in die Kamera lächelte.

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