Das Märchen wird wahr!

Im Augustinerkeller brechen 7000 Fans in Megajubel aus – und strömen zur Leo. München bejubelt Thomas Müller, den neuen Bomber der Nation. Ungefähr 7000 Menschen schreien ihre Freude raus, fallen sich sich in die Arme.
von  Abendzeitung
Tausende Münchner jubeln im Augustinerkeller beim 1:0 – es folgen noch drei Tore für Deutschland, die Freude über das 4:1 gegen England ist grenzenlos.
Tausende Münchner jubeln im Augustinerkeller beim 1:0 – es folgen noch drei Tore für Deutschland, die Freude über das 4:1 gegen England ist grenzenlos. © Daniel von Loeper

MÜNCHEN - Im Augustinerkeller brechen 7000 Fans in Megajubel aus – und strömen zur Leo. München bejubelt Thomas Müller, den neuen Bomber der Nation. Ungefähr 7000 Menschen schreien ihre Freude raus, fallen sich sich in die Arme.

Es müllert wieder. München bejubelt den neuen Bomber der Nation. Als Thomas Müller in der 67. Minute und 70. Minute das Spiel durch einen Doppelschlag gegen den Lieblingsegner der Deutschen entscheidet, brechen im Augustinerkeller an er Arnulfstraße alle Dämme. Ungefähr 7000 Menschen schreien ihre Freude raus, fallen sich sich in die Arme. Mit so einem eindeutigen Ergebnis hat in den kühnsten Träumen keiner gerechnet hier.

So wie Nina. Die 30-Jährige gesteht, dass sich sie und ihre drei Freundinnen „ja nicht die Bohne für Fußball interressieren“. Aber das Gemeinschaftserlebnis hier unter den riesigen Kastanien ist einfach der Wahnsinn. „Heute gehen wirauf jeden Fall noch richtig steil auf der Leopoldstraße.“ Sie lachen, haken sich unter und verschwinden nach dem Sieg in Richtung Straßenbahn.

Helmut (50) sieht sogar in dem historischen Sieg gegen die Engländer eine späte Rache für das Wembley-Tor von 1966. „das ist einfach perfekt“, jubelt er. Seine Freundin kuschelt sich an ihn, sie hat sich auf ihre Brust schwarz-rot-goldene Streifen gemalt.

München feiert. Im P 1 haben sich die Promis eingefunden von Florian Langenscheidt, in der Leopoldstraße kommen die Fans um gegen 18 Uhr, um den historischen Sieg zu feiern. Und die Engländer? David im Augustinerkeller sagt: „Das war eine Blamage, jetzt braucht es einen Umbruch.“

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