Das Schicksal von Baby Konrad, der an einem seltenen Gen-Defekt leidet, rührt einen stadtbekannten Mann: Harald Strötgen.

MÜNCHEN - Ein Lächeln und viele Tränen – unter dieser Überschrift berichtete die AZ vor einigen Tagen über das harte Los von Familie Grunwald. Im Juni kam Baby Konrad zur Welt. Die Eltern waren überglücklich. Bis sich herausstellte, dass der kleine Bub an einem seltenen Gendefekt leidet. Zwei, vielleicht drei Jahre hat Konrad nach Erfahrung der Mediziner im besten Fall noch zu leben.
Ausgerechnet jetzt, wo seine Eltern nervlich ohnehin am Ende sind, müssen sie auch noch umziehen. Doch dafür fehlt das Geld.

Die Angst um ihr Baby, die unendliche Trauer, weil der Bub nie erwachsen werden wird – all das kann den Grunwalds niemand abnehmen. Aber zumindest in finanzieller Hinsicht ist ihnen Hilfe gewiss. Denn auch die Stadtsparkasse zeigt sich großzügig. „Die Schicksale der Menschen, die Sie in Ihrer Spendenaktion ,Münchner helfen’ vorstellen, sind sehr berührend”, hat Sparkassenchef Harald Strötgen in einem Brief an die Abendzeitung geschrieben. „Besonders zu Herzen gegangen ist mir das Schicksal der Familie Grunwald.”

Um dieses Leid ein bisschen zu lindern, spendet die Stadtsparkasse München 2000 Euro zur Finanzierung des Umzugs – sowie einen Gutschein für einen zweiwöchigen Aufenthalt im Ferienhaus der Stadtsparkasse am Königssee. Die junge Mutter Izabela Grunwald (25) war noch nie in den Alpen. „Bitte richten Sie der Familie unsere herzlichsten Grüße aus und wir hoffen, dass sie trotz aller Sorgen ein paar schöne Tage im Berchtesgadener Land verbringen kann”, steht in Strötgens Brief.

Auch die AZ-Leser haben fleißig für die Grunwalds gespendet, so können wir ihnen mit Hilfe der Stadtsparkasse nicht nur einen Umzug finanzieren. Sondern den leidgeprüften Eltern auch noch eine Finanzspritze zukommen lassen, die sie dringend brauchen können.

Dafür sagt die AZ herzlichen Dank!