Bombenalarm am Hauptbahnhof: Ein herrenloses Gepäckstück in der Schalterhalle sorgte am Mittwochabend für Aufregung. Der Bahnhof musste komplett evakuiert werden.

München - Am späten Mittwochabend musste der Münchner Hauptbahnhof geräumt werden. Der Grund: Bombenalarm!

Beamte der Bundespolizei hatten gegen 22.20 Uhr ein herrenloses Gepäckstück auf der Galerie in der Schalterhalle entdeckt.

Da zunächst nicht klar war, ob es sich bei dem Koffer um eine Bombe handelt, veranlasste die Polizei die Evakuierung des kompletten Bahnhofsgebäudes. Auch der Zugverkehr wurde, bis auf den S-Bahnverkehr, eingestellt.

 

Um 01.30 Uhr öffneten Bombenspezialisten das Gepäckstück

 

Spezialkräfte der Bundespolizei öffneten den Koffer gegen 1.30 Uhr und konnten recht schnell Entwarnung geben. In dem Reisekoffer befanden sich lediglich Kleidungsstücke.

Wie die Polizei am Donnerstag in der Früh mitteilte, bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Reisenden oder Anwohner. Die Sperrung des Hauptbahnhofs wurde gegen 01.30 Uhr wieder aufgehoben.

Während der Ermittlungen konnten die Beamten auch feststellen, wem der zurückgelassene Koffer in der Schalterhalle gehörte.

Aufgrund der Sperrung verpassten zahlreiche Bahnkunden ihre Züge und konnten erst am nächsten Morgen weiterreisen.