Am vergangenen Dienstag wurde eine sturzbetrunkene Touristin von einem 38-jährigen Deutschen auf dem Wiesn-Kotzhügel vergewaltigt. Jetzt stellte sich heraus: der Deutsche war nicht der einizge, der sich an diesem Abend an der wehrlosen Frau verging.

München - Dass das Oktoberfest nicht nur aus Gaudi, Schunkelei und Oans, Zwoa G'suffa besteht, sondern auch dunkle Seiten hat, zeigt der Fall einer 35-jährigen Frau aus Südkorea.

Wie die Polizei bereits vergangene Woche mitteilte, wurde die Touristin am Dienstagabend Opfer einer Vergewaltigung. Stark alkoholisiert setzte sich die Frau auf eine Bank am Kotzhügel und schlief dort ein. Diese Situation nutzte ein 38-jähriger Deutscher schamlos aus: er verging sich an der Touristin, die sich aufgrund ihres Alkoholpegels nicht mehr wehren konnte. Die Polizei konnte den Mann kurz nach der Tat festnehmen.

Wie jetzt bekannt wurde, war der Deutsche bereits der zweite, der die Koreanerin an jenem Dienstagabend vergewaltigte. Durch die Ermittlungen der Polizei stellte sich heraus, dass die Frau kurz zuvor, zwischen 21.30 Uhr und 22.30 Uhr, bereits von einem 19-jährigen Algerier missbraucht worden war.

Gegen beide Täter läuft ein Strafverfahren wegen sexuellem Missbrauch von Widerstandsunfähigen.