"Problem ist, dass ich Pietro und Xavier noch weniger ernst nehmen kann als die Kandidaten"

"Deutschland sucht den Superstar" ist in die 16. Staffel gestartet. Viele Augen richten sich dabei auf die neue Jury - und vor allem auf Ausnahme-Sänger Xavier Naidoo. So lief sein Debüt.
von  (rto/spot)
V.l.: Xavier Naidoo, Oana Nechiti, Pietro Lombardi und Dieter Bohlen suchen den neuen Superstar.
V.l.: Xavier Naidoo, Oana Nechiti, Pietro Lombardi und Dieter Bohlen suchen den neuen Superstar. © MG RTL D / Stefan Gregorowius

"Deutschland sucht den Superstar" ist in die 16. Staffel gestartet. Viele Augen richten sich dabei auf die neue Jury - und vor allem auf Sänger Xavier Naidoo. So lief sein Debüt.

Der Startschuss ist gefallen: Am gestrigen Samstag ist die sage und schreibe 16. Staffel der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" angelaufen. Mit Spannung wurde vor allem die völlig neu zusammengesetzte Jury erwartet. Neben Dieter Bohlen (64) sitzen auch Ex-"DSDS"-Sieger Pietro Lombardi (26) und Tänzerin Oana Nechiti (30), aber auch Sänger Xavier Naidoo (47, "Nicht von dieser Welt 2") am Jury-Pult. Für viele ein echter Besetzungs-Coup. So lief sein Debüt.

 

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Wie den Rest der Jury überzeugt Naidoo vor allem eine Kandidatin: Alicia Awa-Beissert (21), die eigentlich gar nicht mitmachen wollte, allerdings von ihrer Mutter doch überzeugt wurde. Die 21-Jährige schmettert "Stay" von Rihanna (30) und sorgte bei Naidoo für große Gefühle: "Ich geh kaputt, ich hätte fast geflennt", gesteht der Sänger.

Aber Naidoo kann auch seine Krallen ausfahren und seine Meinung deutlich sagen: "Der Gesang war nicht gut", kritisiert Naidoo Kandidat Fabrizio Giordano, der sich als "Prinzessin" bezeichnet. Die selbst ernannte Dragqueen fällt mit seiner Interpretation von Amy Winehouses (1983-2011) "Rehab" nicht nur gesanglich bei allen Juroren durch, sondern auch mit seiner pampigen Art. Ein ganz normaler Arbeitstag also für Naidoo, der insgesamt einen soliden Eindruck machte.

Kritik von den Fans

Die neue Jury, die von Pop-Titan Dieter Bohlen im Vorfeld schon als "beste Jury aller Zeiten" bezeichnet wurde, kann aber nur die wenigsten Zuschauer überzeugen - zumindest, wenn man mal einen Blick in den Kurznachrichtendienst Twitter wirft. Dort müssen die Juroren einiges an Kritik einstecken. Ein User schreibt stellvertretend für viel andere: "Das Problem ist ja, dass ich Pietro und Xavier noch weniger ernst nehmen kann als die Kandidaten."

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Einschaltquoten sind gut

Die Zahlen sprechen allerdings eine andere Sprache. Laut RTL hatte die Show einen Marktanteil von 19,8 Prozent (3,13 Mio.) in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen. Insgesamt sahen 4,38 Millionen Zuschauer ab drei Jahren die erste Folge der 16. Staffel - das entspricht einem Gesamt-Marktanteil von 13,8 Prozent.

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