Willsch plaudert aus: Nach 1860-Aufstieg "so dermaßen besoffen"

Noch heute denken die Fans des TSV 1860 gerne an den Aufstieg vor zwei Jahren zurück - auch Marius Willsch verfolgte die Partie gegen Saarbrücken mit großem Interesse. An den Tag selbst hat er aber nur noch unvollständige Erinnerungen, wie er nun erzählt.
von  AZ
Marius Willsch ließ es nach dem Aufstieg der Löwen 2018 ordentlich krachen.
Marius Willsch ließ es nach dem Aufstieg der Löwen 2018 ordentlich krachen. © imago images / Lackovic

München - Der 27. Mai 2018 wird für die Löwen wohl immer ein Feiertag bleiben. Es herrschte Ausnahmezustand auf Giesings Höhen, die Fans verwandelten das vollgepackte Grünwalder Stadion zum Tollhaus. Bis zum Schluss mussten die Löwen in der Relegation gegen Saarbrücken um den Aufstieg in die 3. Liga bangen - mit Abpfiff brachen sich die Emotionen Bahn.

Ein unvergesslicher Tag - sofern die Erinnerungen noch vollständig sind: Der Aufstieg der Löwen im Mai 2018.
Ein unvergesslicher Tag - sofern die Erinnerungen noch vollständig sind: Der Aufstieg der Löwen im Mai 2018. © Rauchensteiner/Augenklick

Während die freudetrunkenen Fans den Platz im Sechzgerstadion stürmten, ließ es ein Mann etwas gemächlicher angehen: Marius Willsch. Der heute 29-Jährige stand seinerzeit noch beim FC Schweinfurt unter Vertrag, sein Wechsel zu den Löwen war schon sicher. Als Sechzig in Giesing um die Rückkehr in den Profifußball kämpfte, weilte er gerade mit seiner Frau im Urlaub auf Mallorca.

So verfolgte Willsch den Aufstiegs-Krimi gegen Saarbrücken

In der aktuellen Folge des Löwen-Podcasts erinnert sich der Rechtsverteidiger an jenen Tag – zumindest an das, woran er sich noch erinnern kann. "Ich habe mich damals in meinem Hotelzimmer eingeschlossen und das Spiel auf dem Handy verfolgt. Danach bin ich dann raus, habe mir sofort zwei Flaschen Wein bestellt und mich dann so dermaßen besoffen, dass ich mich an nicht mehr allzu viel erinnern kann", erzählt Willsch im Gespräch mit Gastgeber Jan Mauersberger.

"Das ist ja auch völlig in Ordnung. Ich glaube, da ging es dem einen oder anderen Spieler und Fan in München auch nicht anders", erwidert Mauersberger. Der muss es wissen, er stand im Aufstiegs-Krimi schließlich selbst auf dem Platz.