Löwen siegen gegen FK Ufa - die Bilder

Unter den Augen von Notpräsident Sigi Schneider gelang der TSV 1860 der fünfte Sieg im fünften Spiel:Gegen den russischen Erstligisten FK Ufa gewannen die Löwen mit 2:1. Die Bilder zum Spiel.
von  az
Christopher Schindler Rubin Okotie nach dem 1:1.
Christopher Schindler Rubin Okotie nach dem 1:1. © sampics/ Augenklick

München - Der TSV 1860 hat's schon wieder geschafft: Auch gegen den FK Ufa siegte die Mannschaft von Trainer Torsten Fröhling. Nach frühem Rückstand durch De Souza (3.) gleich vor gut 200 Zuschauern in Kirchbichl zunächst Goalgetter Rubin Okotie aus (19.), Fejsal Mulic stellte die Weichen im Zweiten Durchgang auf Sieg (63.). Am Ende hatten die Löwen, die zwischendurch auch gut und gerne erhöhen hätten können, aber das Glück des Tüchtigen - Ufa vergab mehrere hochkarätige Chancen.

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"Es geht darum, Vorgaben umzusetzen. Ich muss nicht jedes Spiel gewinnen in der Vorbereitung. Wir haben ja noch zwei Spiele, vielleicht kriegen wir es da besser hin", scherzte Trainer Torsten Fröhling: " Wichtig war die Geschlossenheit, das Anlaufen und das Pressing. Es wäre schön, wenn wir das noch weiter verfeinern können. Es war auch sehr wichtig für Rubin Okotie, für ihn selbst. Er ist unheimlich engagiert im Trainning und hat sich mal belohnt. Ich hoffe, dass ihm das Auftrieb gibt."

Er ließ sämtliche Spieler auflaufen, lediglich Stammkeeper Vitus Eicher durfte durchspielen. Das erklärte der Trainer so: "Weil beide (Sowohl Eicher, als auch Stefan Ortega) gegen Bremen spielen wollten, haben beide ein Los gezogen." Dabei habe wohl Ortega die Werderaner erwischt. Testspieler Romuald Lacazette durfte die letzten 20 Minuten sein Können zeigen, konnte angesichts der Drangphase der Russen kaum auf sich aufmerksam machen.

Auch Notpräsident Sigi Schneider reiste zum Löwen-Test an und sah engagierte Löwen, die sich durch große Kampf- und Laufbereitschaft den nächsten Sieg verdienten. "Der Sieg ist mit nicht so wichtig wie  die Tatsache, dass man spürt, dass da sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Halbzeit eine Mannschaft auf dem Platz gestanden ist. DIese Laufbereitschaft, sich für den anderen einzusetzen - der Trainer scheint die Burschen gut im Griff zu haben. Fußball spielen können sie, das sieht man."

In dieser Form fallen die fehlenden Neuzugänge nicht so stark ins Gewicht - bleibt abzuwarten, ob das in den nächsten Härtetests gegen Swansea und Werder Bremen und schleißlich dem, Auftakt in der zweiten Liga beim 1. FC Heidenheim so bleibt.