1860-Trainer Pereira über Kaiserslautern: "Das war die schwerste Pleite meiner Karriere"

1860-Trainer Vitor Pereira erstaunte im Vorfeld des Spiels gegen Eintracht Braunschweig mit einer ehrlichen, wie an Deutlichkeit kaum zu übertreffenden Aussage. Hier erklärt er, wie er mit der 0:1-Niederlage am Betzenberg umgegangen ist.
von  ME
Fassungslos: Pereira beim Spiel in Kaiserslautern auf der Trainerbank.
Fassungslos: Pereira beim Spiel in Kaiserslautern auf der Trainerbank. © sampics/Augenklick

München - Es wäre ein Befreungsschlag gewesen, doch es endete im Desaster: Das 0:1 beim 1.FC Kaiserslautern durch das Eigentor von Christian Gytkjaer hinterließ beim TSV 1860 eine schwere Depression - auch bei Trainer Vitor Pereira.

Auch vor dem anstehenden Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am Sonntag (13.30 Uhr, AZ-Liveticker) gab es bei der Pressekonferenz (hier nachlesen) noch deutliche Worte des Portugiesen über die bittere Pleite vor Wochenfrist auf dem Betzenberg: "Wenn ich ganz ehrlich bin, war das eine der schwierigsten Niederlage, die ich in meiner Karriere verkraften musste. Wer das Spiel gesehen hat, der weiß: wir waren besser, haben das Spiel dominiert und hatten die besseren Chancen - und am Ende gewinnt Kaiserslautern", erklärte Pereira am Freitag.

Der portugiesische Coach gestand: "Es war auch am Tag danach noch schwierig. Ich will gar nicht leugnen: Wir haben zwei Tage gebraucht, um das zu verdauen. Aber so ist es in diesem Job: Man darf trauern, aber dann muss man mit vollem Fokus dabei sein.“ Er halte es wie Stefan Aigner, der nach der 0:1-Pleite sagte, er wolle lieber einen dreckigen Sieg holen.

Gegen Top-Team Braunschweig müsse man dennoch zusehen, "mutig" aufzutreten und seine Chancen zu nutzen - dann kann es nach der Betzenberg-Depression mit einem Löwen-Dreier klappen.

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