Tennis in Köln: Lokalmatador Otte wirft Struff raus

Lokalmatador Oscar Otte hat beim ATP-Turnier in Köln gleich im ersten Match für die erste Überraschung gesorgt.
| dpa
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Hat beim Turnier in Köln Jan-Lennard Struff besiegt: Oscar Otte in Aktion.
Hat beim Turnier in Köln Jan-Lennard Struff besiegt: Oscar Otte in Aktion. © Marius Becker/dpa
Köln

Der 27 Jahre alte Kölner warf im deutschen Tennis-Duell den an Nummer sieben gesetzten Jan-Lennard Struff aus dem Turnier und erreichte das Achtelfinale. Qualifikant Otte, als Nummer 142 der Weltrangliste 110 Plätze hinter Struff notiert, siegte bei der mit 325 610 Euro dotierten Hallen-Veranstaltung mit 6:4, 6:3.

Sein Achtelfinal-Gegner wird zwischen Radu Albot aus Moldau und dem Franzosen Pierre-Hugues Herbert ermittelt. Der deutsche Top-Spieler Alexander Zverev greift als Nummer eins der Setzliste nach einem Freilos zum Auftakt erst am 15. Oktober ins Turnier ein.

In Köln waren zunächst 999 Menschen in der Halle erlaubt, über die mögliche Entwicklung dieses Werts in den kommenden Tagen herrscht aber Unklarheit. Die Veranstalter hatten bei der Stadt Köln ein Konzept mit dieser Gesamtzahl eingereicht. Das Konzept wurde genehmigt, die Erlaubnis hat trotz des Überschreitens der Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bisher Gültigkeit. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz in Köln stieg am Montag auf 66,3.

Abzüglich Spielern, Betreuern, Offiziellen und Journalisten hätten für den ersten Tag rund 800 Zuschauer in die Halle gedurft, etwa 500 Tickets wurden verkauft. Dass theoretisch fast die dreifache Anzahl an Besuchern in die Halle dürften wie zum Länderspiel zwischen Deutschland und die Schweiz ins zweieinhalb Mal so viele Plätze fassende Kölner Fußball-Stadion, liegt an der Tatsache, dass Tennis kein Teamsport ist.

Dennoch droht in den nächsten Tagen auch beim Kölner Turnier, dessen Schirmherrin die Kölnerin Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist, eine deutliche Reduzierung der Zuschauerzahl auf 250. In diesem Fall müssten alle Tickets zurückgegeben werden und der Ticketverkauf neu gestartet werden. Das sei für diesen Fall das normale Prozedere, weil eine Verlosung bei bereits verkauften Tickets nicht möglich sei, erklärte Turnierdirektor Edwin Weindorfer.

© dpa-infocom, dpa:201012-99-916574/3

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