Straßer auch in Schladming-Slalom ausgeschieden

Anfang Januar war Linus Straßer in famoser Slalom-Form. Nun ist er in eine kleine Formdelle gerutscht und zum zweiten Mal nacheinander ausgeschieden. Beim Nachtevent von Schladming jubelte ein Österreicher.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Schied in Schladming aus: Linus Straßer.
Schied in Schladming aus: Linus Straßer. © Giovanni Auletta/AP/dpa
Schladming

Linus Straßer stand an der berühmten Planai und blickte frustriert den Berg hinauf. Der deutsche Skirennfahrer ist auch beim Slalom von Schladming ausgeschieden und hat einen weiteren Dämpfer vor der WM im Februar kassiert.

Wie schon vor gut einer Woche in Flachau fädelte der Hoffnungsträger des DSV auch am Dienstagabend bei dem Flutlichtevent ein. Nachdem der Münchner mit einem Sieg und einem zweiten Platz einen famosen Start in den Januar hingelegt hatte, muss er nun mit einer Formdelle im Weltcup umgehen.

"Das ist blöd", sagte der 28-Jährige im Bayerischen Fernsehen. "Aber es war mir vorher klar, dass es nicht nur hoch hinaus geht, sondern auch mal schwierige Rennen und Phasen kommen."

Den Sieg bei dem Nachtslalom, der auf die sonst üblichen zigtausend Zuschauer verzichten musste und von vielen Ausfällen geprägt war, sicherte sich der Österreicher Marco Schwarz vor den beiden Franzosen Clement Noel (+0,68 Sekunden) und Alexis Pinturault (+0,82).

Straßer hatte bei dichtem Schneetreiben schon im ersten Durchgang enttäuscht und mit großem Rückstand nur den 27. Platz erreicht. "Das war nicht der Linus, den man gekannt hat von den anderen Rennen", analysierte der frühere Skistar Felix Neureuther als TV-Experte. Straßer selbst berichtete von physischen Erschöpfungserscheinungen.

Im Finale wollte der beste deutsche Torläufer attackieren, schied dann aber schon recht früh bei einem Rechtsschwung aus. "So ein Einfädler kann passieren", meinte der Sieger von Zagreb und Zweitplatzierte von Adelboden, suchte aber auch im Rückblick auf Flachau keine Ausreden: "Das war beides mal ein Fahrfehler von mir."

Nun stehen am Wochenende noch zwei Slaloms in Chamonix an; das sind die Generalproben für die Weltmeisterschaft in Cortina d'Ampezzo.

© dpa-infocom, dpa:210126-99-182410/3

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen