Ermittlungsgruppe "Rostock": Polizei sucht Aufnahmen von A9-Blockade

Nach der Blockade der Autobahn A9 durch Rostocker Fußballfans am vergangenen Samstag sucht die Polizei Foto- und Videoaufnahmen von Zeugen.
von  AZ/dpa
Die Polizei hat zu den Vorfällen eine eigene Ermittlungsgruppe "Rostock" gegründet. (Symbolbild)
Die Polizei hat zu den Vorfällen eine eigene Ermittlungsgruppe "Rostock" gegründet. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Unterhaching - Die Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt ermittelt in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Landfriedensbruchs, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Dienstag mitteilte. Dazu sei eine eigene Ermittlungsgruppe "Rostock" gegründet worden.

Polizei richtet Medien-Upload-Portal ein

"Zeugen, die Fotos und Videosequenzen von dem Vorfall gefertigt haben, werden gebeten, diese der Polizei für die weiteren Ermittlungen zur Verfügung zu stellen", bittet die Polizei in Ingolstadt. Dafür sei ein Medien-Upload-Portal unter medienupload-portal01.polizei.bayern.de freigeschaltet worden.

Nach dem Sieg im Drittliga-Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching am Samstag hatten Hansa-Anhänger den Mannschaftsbus beim Autobahndreieck Holledau zum Stillstand gebracht, auf der Autobahn gefeiert und Pyrotechnik gezündet. Es kam laut Polizei zu einem Stau. Verletzt wurde niemand.