Siegemund und Friedsam erreichen Achtelfinale in Stuttgart

Zwei deutsche Tennisspielerinnen haben am Dienstag beim Tennis-Turnier in Stuttgart den Sprung ins Achtelfinale geschafft. Am Mittwoch will das auch Angelique Kerber schaffen.
| dpa
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Steht in Stuttgart in der zweiten Runde: Laura Siegemund.
Steht in Stuttgart in der zweiten Runde: Laura Siegemund. © Thomas Kienzle/AFP/Pool/dpa
Stuttgart

Die frühere Turniersiegerin Laura Siegemund ist in Stuttgart mühevoll, aber erfolgreich in die Sandplatz-Saison gestartet und fordert im Achtelfinale die Weltranglistenerste Ashleigh Barty heraus.

Im deutschen Erstrunden-Duell mit der Neumünsteranerin Mona Barthel setzte sich die schwäbische Lokalmatadorin 6:4, 3:6, 6:1 durch.

Sie sei zufrieden, habe aber nicht ihr bestes Tennis gespielt, sagte die Nummer zwei der deutschen Tennis-Damen in der fast leeren Porsche-Arena. In ihrem ersten Match nach ihrer Aufgabe in Miami aufgrund von Knieproblemen leistete sich die Fed-Cup-Spielerin zahlreiche Fehler. Nach dem Satzverlust war Siegemund in der Kabine verschwunden und ließ Barthel danach keine Chance mehr.

Bereits am Mittwoch (nicht vor 18.30 Uhr) spielt die 33-Jährige gegen die Topgesetzte Australierin Barty um den Einzug ins Viertelfinale. Die einzige Partie gegen die French-Open-Gewinnerin von 2019 verlor Siegemund im vergangenen Jahr in Doha klar - allerdings auf Hartplatz.

Am Mittwochmittag (nicht vor 13.30 Uhr) will sich auch die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Angelique Kerber ein Erfolgserlebnis sichern. Die 33-jährige Kielerin greift gegen die Außenseiterin Ekaterine Gorgodse aus Georgien ins Turniergeschehen ein. Ein Sieg gegen die Nummer 215 der Welt ist für Kerber eine Pflichtaufgabe. Am zweiten Turniertag, als neben Siegemund auch Anna-Lena Friedsam in die zweite Runde einzog, stimmte sich die Kielerin mit einem Erfolg im Doppel gemeinsam mit Andrea Petkovic darauf ein.

Petkovic war im Einzel am Montag wie Talent Nastasja Schunk ausgeschieden. Am Dienstag verabschiedete sich zudem die 18-jährige Julia Middendorf bei ihrem WTA-Debüt mit einem 2:6, 3:6 gegen die klar favorisierte Estin Anett Kontaveit. Friedsam entschied das Erstrunden-Duell zweier Qualifikantinnen deutlich gegen die Norwegerin Ulrikke Eikeri 6:2, 6:0 für sich.

"Ich musste mich schon ein bisschen durchbeißen, sonst wäre es ein bisschen enger geworden", sagte die 27-Jährige aus Andernach und vermisste das Heimpublikum: "Das fehlt mir schon, das gibt noch mal eine besondere Energie und da muss man schon schauen, dass man für sich selber in einen Fluss reinkommt und dass man fokussiert dabei bleibt."

© dpa-infocom, dpa:210420-99-281369/4

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