Schmids Formkurve passt - Neunter bei Odermatt-Sieg

Der deutsche Skirennfahrer Alexander Schmid wird in Santa Caterina Neunter. Mehr noch als die Platzierung macht aber der nur geringe Rückstand auf die Weltspitze Hoffnung für die Zukunft. Der Teamkollege ist indes nicht zufrieden.
| dpa
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Alexander Schmid setzte seinen Aufwärtstrend im Weltcup fort.
Alexander Schmid setzte seinen Aufwärtstrend im Weltcup fort. © Gabriele Facciotti/AP/dpa
Santa Caterina Valfurva

Die deutschen Skirennfahrer nähern sich mit kleinen Schritten der erweiterten Weltspitze. Alexander Schmid erreichte beim Riesenslalom von Santa Caterina Valfurva als Neunter die Top Ten und setzte seinen Aufwärtstrend im Weltcup fort.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und mit meinem Skifahren. Das war ein echter Spaß, darauf kann man aufbauen", sagte der Allgäuer im BR Fernsehen. Zwei Tage nach dem elften Rang auf demselben Hang in Italien hatte der 26 Jahre alte Schmid 1,09 Sekunden Rückstand auf Sieger Marco Odermatt aus der Schweiz.

Noch mehr Mut macht aber der geringe Rückstand auf die anderen Rivalen. In einem extrem knappen Rennen bei leichtem Schneefall fehlten Schmid nur 0,34 Sekunden auf das Podest. Odermatt, der in allen drei Riesenslaloms des Winters das Podium erreichte, siegte vor Tommy Ford aus den USA (+0,73) und dem Kroaten Filip Zubcic (+0,75).

Schmids Teamkollege Stefan Luitz war mit seinem 17. Platz nach einem zu verhaltenen Finale indes nicht zufrieden. Anders als am Samstag, als Luitz im zweiten Durchgang ausschied, fuhr er diesmal zwar in die Punkteränge. Er haderte aber. "Es wäre extrem viel drin gewesen, die Zeitabstände waren sehr gering", sagte der Routinier. "Aber es reicht nicht, so wie ich Ski gefahren bin."

Viel besser hatte es beispielsweise Zubcic gemacht, der nach seinem Sieg am Samstag und einem verpatzten ersten Durchgang am Montag mit einer famosen Aufholjagd im zweiten Lauf noch 18 Plätze gut machte.

Am Wochenende stehen die ersten Speed-Rennen des Winters an. Das deutsche Team, das auf Erfolgsbringer Thomas Dreßen verzichten muss, ist in Val d'Isere bei einer Abfahrt und einem Super-G gefordert.

© dpa-infocom, dpa:201207-99-603063/3

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