Gut-Behrami beendet Goggias Siegeszug - Weidle 19.

Nach dem Hattrick von Sofia Goggia in Lake Louise jubelt beim Super-G in St. Moritz diesmal Lara Gut-Behrami. Die drittplatzierte Mikaela Shiffrin liegt schon weit zurück, Kira Weidle steigert sich.
| dpa
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Lara Gut-Behrami gewann den ersten ihrer beiden Heim-Weltcups in St. Moritz.
Lara Gut-Behrami gewann den ersten ihrer beiden Heim-Weltcups in St. Moritz. © Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
St. Moritz

Weltmeisterin Lara Gut-Behrami hat den Siegeszug von Sofia Goggia beendet. Die Schweizer Skirennfahrerin gewann den ersten ihrer beiden Heim-Weltcups in St. Moritz mit 0,18 Sekunden Vorsprung auf die Abfahrts-Olympiasiegerin aus Italien.

Dritte im ersten der zwei Super-G-Rennen an diesem Wochenende wurde die Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+1,18 Sekunden). Kira Weidle, die einzige deutsche Starterin, fuhr mit 2,81 Sekunden Rückstand auf Rang 19. Die kurvigere der beiden Speeddisziplinen liegt der Starnbergerin weiter nicht so gut wie die Abfahrt, in der sie WM-Silber geholt hat.

Die vorherigen drei Speedrennen in dieser Saison hatte Goggia, die für ihren ebenso attraktiven wie riskanten Fahrstil bekannt ist, allesamt gewonnen. Nach dem Hattrick der 29-Jährigen im kanadischen Lake Louise schlug Gut-Behrami, die zuletzt mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, nun aber zurück. Es war bereits ihr 33. Weltcup-Sieg und ihr 17. im Super-G. US-Star Shiffrin tastet sich in den schnellen Disziplinen zwar auch wieder weiter vorne heran, gab in der ARD aber zu, dass Gut-Behrami und Goggia "ein anderes Level gefahren" seien.

Von dem war auch Abfahrtsass Weidle ein ganzes Stück entfernt. Im Super-G würde es ihr nach wie vor am nötigen Selbstverständnis und Selbstvertrauen fehlen, hatte die Deutsche bereits vor dem Rennen gesagt. Immerhin landete sie aber sechs Plätze weiter vorne als am vergangenen Wochenende. Angesichts ihrer hohen Startnummer 31 und der wechselnden Lichtverhältnisse habe Weidle eine "Okay-Leistung" gezeigt, sagte Bundestrainer Jürgen Graller der dpa. "Wir ernähren uns ganz langsam. Der 19. Platz geht daher in Ordnung." Am Sonntag steht für die Damen in St. Moritz noch ein weiterer Super-G an.

© dpa-infocom, dpa:211211-99-343268/3

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