Missglückter Start: Würzburger Kickers verlieren gegen KSC

2021 soll(te) alles besser werden. Ohne die Neuzugänge aber gibt es für die Kickers in der 2. Liga gleich den nächsten Tiefschlag.
von  dpa
Der Würzburger David Kopacz (l) kommt vor dem Karlsruher Marco Thiede.
Der Würzburger David Kopacz (l) kommt vor dem Karlsruher Marco Thiede. © Timm Schamberger/dpa

Der ausgerufene Neuanfang des Tabellenletzten Würzburger Kickers in der 2. Fußball-Bundesliga ist zum Jahresauftakt gegen den Karlsruher SC krachend fehlgeschlagen. Der abgeschlagene Aufsteiger verlor am Samstag im eigenen Stadion mit 2:4 (1:3). Die Leistung des Teams von Trainer Bernhard Trares war weder vorne noch hinten zweiligatauglich. Vier Punkte nach 13 Partien sind viel zu wenig, um nicht wieder direkt in die 3. Liga zurückkehren zu müssen.

"ich bin sehr enttäuscht", kommentierte Trares. Der bereits dritte Kickers-Coach der Saison sprach sogar von "der schlechtesten Leistung" unter seiner Leitung. Benjamin Goller (12. Minute), der herausragende Doppeltorschütze Marvin Wanitzek (28./44.) und Jérôme Gondorf (48.) trafen für den KSC. "Wir haben den Gegner zu Toren eingeladen", haderte Trares und meinte: "Das war viel zu einfach."

Kurioserweise erzielten die Gäste sogar alle sechs Treffer der Partie: Wanitzek (32.) und Christoph Kobald (67.) trafen jeweils unglücklich ins eigene Netz. Der KSC brachte den Erfolg auch in Unterzahl nach der Gelb-Roten Karte von Dirk Carlson (58.) sicher über die Zeit.

Die Kickers mussten vor dem Spiel erneut einen Corona-Fall vermelden. Ein namentlich nicht genannter Spieler wurde positiv auf das Virus getestet und musste sich in häusliche Isolation begeben. Anders als zuletzt beim 0:2 in Darmstadt musste Trares diesmal aber keine Notelf aufbieten. Besser lief es bei den Unterfranken trotzdem nicht.

Die Aufholjagd muss nun spätestens im Nachholspiel am Mittwoch gegen den Tabellenvorletzten FC St. Pauli beginnen. Dann sind bei den Kickers erstmals die Neuzugänge Rolf Feltscher (Los Angeles Galaxy) und Stefan Maierhofer (Admira Wacker) spielberechtigt.