Infantino und Co.: Wer holt die FIFA aus dem Sumpf?

Am Freitag (26. Februar) wird der Nachfolger des derzeit suspendierten FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter (79) gewählt. Wir stellen Ihnen die fünf Kandidaten in Kurzporträts vor.
von  sid
Gianni Infantino (45/Schweiz): Europas Plan B. Der amtierende UEFA-Generalsekretär warf seinen Hut etwas überraschend, aber nach "einstimmigen Entschluss" des UEFA-Exkos in den Ring.
Gianni Infantino (45/Schweiz): Europas Plan B. Der amtierende UEFA-Generalsekretär warf seinen Hut etwas überraschend, aber nach "einstimmigen Entschluss" des UEFA-Exkos in den Ring. © dpa

Zürich - Einen Tag vor dem Außerordentlichen Kongress in Zürich hat FIFA-Interimspräsident Issa Hayatou (Kamerun) noch einmal die Vertreter der sechs Kontinentalverbände aufgefordert, das dringend notwendige Reformpaket abzusegnen.

"Das würde eine starke Botschaft sein und beweisen, dass wir gelernt haben", sagte er am Donnerstag bei seinen Besuchen der Treffen der Verbände: "Das wird eine der wichtigsten Wochen in der Geschichte der FIFA sein."

Lesen Sie hier: Sechs statt acht Jahre Sperre: Neues Urteil hilft Blatter nicht

Jede der Reformen, für deren Verabschiedung am Freitag eine Zweidrittelmehrheit der 207 stimmberechtigten Verbände nötig sein wird, sei "entscheidend für die Zukunft der FIFA und des weltweiten Fußballs. Zusammen müssen wir alles unternehmen, das notwendig ist, um eine stärkere FIFA zu bauen".

Lesen Sie hier: AZ-Kommentar -

Dazu gehört nach Ansicht des 69-Jährigen auch, den am Freitag gewählten Nachfolger des für sechs Jahre gesperrten Präsidenten Joseph S. Blatter vollumfänglich zu unterstützen. "Wir haben die Möglichkeit", verdeutlichte Hayatou, "der Welt zu zeigen, dass wir vereint sind. Die vergangenen Monaten waren schwer, aber der Kongress hat die Stärke, einen Neubeginn einzuläuten."

In unserer Bildergalerie finden Sie die wichtigsten Infos zu den Kandidaten!