Feldhoff: "Noch ein Platz in der besten 2. Bundesliga frei"

Die Chance auf eine weitere Zweitliga-Saison mit prominenten Gegnern wie Werder Bremen oder dem Hamburger SV will sich der VfL Osnabrück auf keinen Fall entgehen lassen. "Es ist noch ein Platz in der besten 2. Bundesliga frei, die es in den letzten Jahren gab. Wer hat den größeren Willen: Der ist in der nächsten Saison dabei", sagte VfL-Trainer Markus Feldhoff am Mittwoch vor dem ersten von zwei Relegationsspielen beim Drittliga-Dritten FC Ingolstadt (Donnerstag, 18.30 Uhr/ZDF).
von  dpa
Osnabrücks Trainer Markus Feldhoff verfolgt das Spiel.
Osnabrücks Trainer Markus Feldhoff verfolgt das Spiel. © Nicolas Armer/dpa/archivbild

Der ehemalige Bundesliga-Stürmer bräuchte nach eigenen Angaben "mehr als eine Stunde, um alle Gründe aufzuzählen", warum ein Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga für den VfL so wichtig wäre. So kassierten die Niedersachsen in dieser Zweitliga-Saison mehr als neun Millionen Euro aus der Vermarktung der nationalen und internationalen Medienerlöse. In der 3. Liga würden die TV-Gelder nur rund ein Fünftel dieser Summe betragen. Gerade in Zeiten hoher Einnahmeverluste durch die Coronakrise hängt für den VfL vom Ausgang der beiden Relegationsspiele am Donnerstag und Sonntag viel ab.

Den vorzeitigen Klassenerhalt verspielten die Osnabrücker am Sonntag, als sie trotz einer 1:0-Führung noch mit 1:2 beim FC Erzgebirge Aue verloren. Trotzdem macht sich Trainer Feldhoff keine große Sorgen, dass diese Enttäuschung sein Team vor den beiden Endspielen gegen Ingolstadt demoralisieren könnte. "Relegation ist die ultimative Herausforderung. Mehr Druck und Anspannung gibt es nicht", sagte der 46-Jährige. "Aber das gleiche hatten wir vor den beiden Spielen gegen Würzburg und den HSV an den letzten drei Spieltagen auch schon. Wir haben gezeigt, dass wir mit dem Druck umgehen können."

© dpa-infocom, dpa:210526-99-745433/3