WM 2018: Jerome Boateng wird nach WM-Blamage von Lothar Matthäus attackiert

Weltmeister Lothar Matthäus übt nach der WM-Blamage des DFB-Teams scharfe Kritik an der Mannschaft, besonders ein Spieler steht im Fokus. Anders sieht es bei Bundestrainer Joachim Löw aus.
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Rekordnationalspieler Lothar Matthäus übt nach der WM-Blamage scharfe Kritik an Bayern-Star Jerome Boateng.
dpa/AZ Rekordnationalspieler Lothar Matthäus übt nach der WM-Blamage scharfe Kritik an Bayern-Star Jerome Boateng.

München / Moskau - Rums! Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat nach der WM-Blamage des DFB-Teams zum Rundumschlag ausgeholt und spart nicht mit Kritik. Besonders auf einen Bayern-Profi hat er es abgesehen.

"Wenn man spielt wie die deutsche Mannschaft hat man nicht das Recht, in die nächste Runde einzuziehen. Das hat mit der Einstellung zu tun", sagte Matthäus bei "Sport1" über das Ausscheiden des Weltmeisters nach der Vorrunde. Zwar habe die Mannschaft Führungsspieler, doch diese seien zuviel mit sich selbst beschäftigt gewesen, so der Weltmeister von 1990.

"Vor allem die von Bayern München - Boateng, Hummels, Neuer, Müller - nach dem verlorenen Champions-League- Halbfinale gegen Real Madrid und der Niederlage im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt", bilanzierte Matthäus. 

Matthäus knöpft sich Boateng vor

Besonders bei Boateng fand der 57-Jährige deutliche Worte. "Bei Boateng denke ich mir: Ist der Fußball das Wichtigste oder doch die Sonnenbrille und der Brilli im Ohr? Vor solchen Dingen muss erst mal die Leistung auf dem Platz stimmen. Das sind Zeichen nach außen, die will der Fan nicht sehen. Wir gönnen das jedem Spieler - wenn die Leistung auf dem Platz stimmt. Aber das hat sie bei Boateng nicht", kritisierte Matthäus den Bayern-Verteidiger scharf. 

Trotz des frühen WM-Aus ist Matthäus kein Befürworter einer Entlassung von Bundestrainer Joachim Löw: "Das hat er nicht verdient. Diese Entscheidung werden sie ihm selbst überlassen. Ich bin ein Fan von Joachim Löw. Er hat die letzten 14 Jahre den deutschen Fußball geprägt und die Nationalmannschaft zum WM-Titel geführt. Sportlich kann man ihm bis auf dieses Turnier nichts vorwerfen."

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