Florian Scheiber: Horror-Sturz auf der Streif

Österreichs Abfahrer bleiben vom Pech verfolgt: Einen Tag nach dem Sturz von Max Franz krachte Florian Scheiber am Donnerstag in einen Fangzaun auf der Streif und zog sich schwere Verletzungen zu.  
von  dpa/sid
Mit einer schweren Verletzung endete das Training für den Österreicher Florian Scheiber. Der 28 Jahre alte Tiroler stürzte an der Hausbergkante spektukulär und flog in die Fangnetze. Dabei zog er sich einen Kreuzbandriss sowie Meniskusrisse im rechten Knie zu. Die Bilder.
Mit einer schweren Verletzung endete das Training für den Österreicher Florian Scheiber. Der 28 Jahre alte Tiroler stürzte an der Hausbergkante spektukulär und flog in die Fangnetze. Dabei zog er sich einen Kreuzbandriss sowie Meniskusrisse im rechten Knie zu. Die Bilder. © Imago

Österreichs Abfahrer bleiben vom Pech verfolgt: Einen Tag nach dem Sturz von Max Franz krachte Florian Scheiber am Donnerstag in einen Fangzaun auf der Streif und zog sich schwere Verletzungen zu.

Kitzbühel - Ein schwerer Sturz des österreichischen Skirennfahrers Florian Scheiber hat die Freude im ÖSV-Lager über den dritten Platz von Vincent Kriechmayr getrübt.

Im Abschlusstraining zur Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel verlor Scheiber nach der Hausbergkante einen Ski und krachte mit voller Wucht ins Netz. Wie der ÖSV mitteilte, erlitt der 28-Jährige laut ersten Untersuchungen einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Riss des inneren und äußeren Meniskus.

Für den 28 Jahre alten Tiroler steht als bestes Ergebnis im Weltcup ein vierter Rang im Dezember 2012 in Beaver Creek/USA zu Buche.

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Das Trainingsrennen gewann überraschend Mattia Casse: Der Italiener war 0,34 Sekunden schneller als sein Landsmann Christof Innerhofer. Casses bestes Abfahrts-Ergebnis im Weltcup ist bislang ein 15. Platz in Garmisch-Partenkirchen. Beim Super-G in Beaver Creek wurde er im Dezember Vierter.

Von den Favoriten schnitt Adrien Theaux am besten ab - der Franzose wurde Vierter. Aksel Lund Svindal aus Norwegen kam auf Rang sechs, der Österreicher Hannes Reichelt beendete das letzte Training vor den Hahnenkamm-Rennen auf Position zwölf.

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Andreas Sander wurde als bester Deutscher 20. Er betonte nach seiner soliden Fahrt: "Für das Rennen fehlt schon noch ein bisschen was." Dem gebürtigen Westfalen, der seine bislang beste Saison im Weltcup fährt, ist es allerdings zuletzt in der Regel gelungen, im Rennen schneller zu sein als im Training. Klaus Brandner (Königssee) kam nur auf Rang 37.

In Kitzbühel stehen am Freitag ein Super-G und der Kombinations-Slalom, am Samstag die Abfahrt und am Sonntag der Slalom mit Felix Neureuther, Fritz Dopfer, Linus Strasser und Dominik Stehle auf dem Programm.