Underdog Bremer SV will Heimrecht mit dem FC Bayern tauschen - aber darf nicht!

Der Bremer SV hat angefragt, das Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den FC Bayern in der Münchner Allianz Arena austragen zu dürfen. Die Bayern waren offen für den Vorschlag, der DFB hat der Anfrage aber eine Absage erteilt.
von  AZ/dpa
Das Erstrundenspiel zwischen dem Bremer SV und dem FC Bayern wird nicht in der Allianz Arena stattfinden.
Das Erstrundenspiel zwischen dem Bremer SV und dem FC Bayern wird nicht in der Allianz Arena stattfinden. © imago images/MIS

Bremen/München - Der Bremer SV darf sein Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den FC Bayern nach eigenen Angaben nicht im Stadion des deutschen Rekordmeisters austragen.

FC Bayern kann sich Tausch "theoretisch vorstellen"

Der Oberligist habe mit den Münchnern und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bereits über die Option eines Heimrechttausches gesprochen, sagte Franz Roskosch aus dem Vorstand der Bremer der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Die Bayern könnten sich einen Heimrechttausch "theoretisch vorstellen", sagte er. "Der DFB hat aber kategorisch gesagt, in diesem Jahr gibt es keinen Heimrechttausch."

Im DFB-Pokal spielen die Amateurvereine, die vier schlechtesten Zweitligisten und die vier besten Drittligisten der vergangenen Saison generell zu Hause. In der vergangenen Saison hatten mehrere unterklassige Klubs mit Erlaubnis des DFB wegen hoher Auflagen in der Corona-Krise ihr Heimrecht aber getauscht. "Für die Spieler wäre das natürlich ein Erlebnis, in der Allianz Arena zu spielen", sagte Roskosch. "Leider ist der DFB da so unflexibel."

Geht's für die Bayern jetzt ins Weserstadion?

Für den Bremer SV kommen in Bremen als Spielorte das Weserstadion und ein Nebenplatz von Werder Bremen, Platz 11, infrage. Denkbar ist jedoch auch, dass der Verein die Bayern außerhalb Bremens empfängt. "Wir haben rund um Bremen die Fühler ausgestreckt", sagte Roskosch. Die erste Pokalrunde wird vom 6. bis zum 9. August ausgetragen.