Thomas Müller warnt: Wir dürfen nicht leichtsinnig werden

Der erste Bundesliga-Spieltag nach der Corona-Pause ist vorüber, auch der FC Bayern muss sich erst an die neue Normalität gewöhnen. Trotz der Vielzahl an neuen Vorgaben zieht Thomas Müller aber insgesamt ein positives Fazit.
von  AZ
Publikumsliebling und Identifikationsfigur beim FC Bayern: Thomas Müller
Publikumsliebling und Identifikationsfigur beim FC Bayern: Thomas Müller © imago images / Sven Simon

München - Nach zweimonatiger Unterbrechung hat die Bundesliga am vergangenen Wochenende endlich wieder den Spielbetrieb aufgenommen – mit Erfolg. Die strengen Hygienemaßnahmen wurden überwiegend eingehalten, einzig beim Torjubel tun sich einige Spieler noch mit der Abstandsregelung schwer.

Auch Thomas Müller, der sich am Sonntag mit dem FC Bayern 2:0 bei Union Berlin durchsetzte, zieht nach dem ersten Geister-Spieltag der Bundesliga-Geschichte ein positives Fazit. "Aus meiner Sicht hat alles gut geklappt. Wir haben trotz langer Pause und kurzer Vorbereitungszeit interessante, packende Spiele gesehen. Und die Vereine haben sich sehr diszipliniert an die Vorgaben der DFL gehalten", schreibt Müller auf dem sozialen Netzwerk LinkedIn.

Daran musste sich Thomas Müller erst gewöhnen

Die Liga habe am Wochenende der Sportwelt bewiesen, wie ein sportlicher Wettbewerb in Zeiten der Corona-Krise aussehen könne. Dennoch warnt Müller: "Das bedeutet allerdings nicht, dass wir dadurch leichtsinnig werden dürfen."

Gewöhnen muss sich Müller nicht nur an die leeren Ränge, sondern auch an die umfangreichen Hygiene-Regeln der DFL. "Es gibt sicherlich viele Dinge, an die man sich als Spieler gewöhnen kann, wie zum Beispiel das Tragen der Maske abseits des Spielfelds. Gewöhnungsbedürftig waren für mich das fehlende gemeinsame Einlaufen der Mannschaften und der etwas gebremste Torjubel", meint Müller, gibt sich aber zuversichtlich: "Auch das werden wir in den nächsten Wochen noch hinbekommen."

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