Thomas Müller erklärt sein Muskel-Geheimnis

Bayern-Star Thomas Müller spricht über seine Topform und die Königsklasse: "Wir fürchten niemanden."
von  AZ/mxm
Stehen am liebsten zusammen auf dem Platz: Thomas Müller und Robert Lewandowski.
Stehen am liebsten zusammen auf dem Platz: Thomas Müller und Robert Lewandowski. © dpa

München - Ein Muskelmann wie Leon Goretzka (25) wird Thomas Müller (30) in diesem Leben nicht mehr werden, aber das findet der Ur-Bayer auch gar nicht so schlimm, ganz im Gegenteil. "Ich versuche, nicht so muskulös zu sein, wie der ein oder andere Mitspieler", erklärte Müller nun in einer internationalen Medienrunde: "Ich denke nämlich, dass meine Knochen länger halten, wenn sie weniger Gewicht tragen müssen. Ich will die nächsten fünf Jahre noch so weiterrennen können und dazu muss ich in Form bleiben. Das ist mein Geheimnis." Klingt logisch!

Müllers Philosophie steht für Erfolg, auch in dieser Saison. In 40 Partien war er an 32 Toren direkt beteiligt. Unter Hansi Flick, der Müller meist als hängende Spitze aufstellt, blüht der Weltmeister von 2014 wieder auf, mit Vorgänger Niko Kovac hatte es hingegen Probleme gegeben.

Gegen Bayer Leverkusen: Müller und Lewandowski von Sperre bedroht

"Ich bevorzuge es, direkt hinter unserem Top-Stürmer, Robert Lewandowski, zu spielen", sagte Müller: "Von dort aus kann ich auch in die freien Räume auf die Seite. Ich agiere ja nicht als statischer Ballverteiler, ich bin immer auf der Jagd. Ich bin aber auch mehr als nur ein Raumdeuter. Meine Fähigkeiten am Ball sind ebenfalls sehr gut. Aber natürlich sind die Läufe mit dem richtigen Timing meine große Stärke."

Stehen am liebsten zusammen auf dem Platz: Thomas Müller und Robert Lewandowski.
Stehen am liebsten zusammen auf dem Platz: Thomas Müller und Robert Lewandowski. © dpa

Am Wochenende gegen Bayer Leverkusen muss Müller übrigens aufpassen – genauso wie Lewandowski: Beide Offensivstars stehen bei vier Gelben Karten und sind somit von einer Sperre bedroht. Doch bei der cleveren Spielweise des Duos sollte eine weitere Partie ohne Verwarnung durchaus möglich sein.

Für den Rest dieser Saison hat Müller nämlich noch einiges vor, auch in der Champions League. "Wir beim FC Bayern haben unseren ‘Mia san mia’-Slogan, was bedeutet, dass wir vor niemandem Angst haben. Wir fürchten niemanden. Jeder, der gegen uns spielen will, ist eingeladen."

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