FC Bayern: Müller vor Klub-WM ehrgeizig - "Wollen uns die Krone aufsetzen"

Der FC Bayern hat bei der Klub-WM in der kommenden Woche die Chance, mit dem sechsten Titel innerhalb eines Jahres Geschichte zu schreiben. "Wir wollen diesem überragenden Jahr mit dem Sieg bei der Klub-WM die Krone aufsetzen", sagt Thomas Müller.
von  AZ/dpa
Hochmotiviert: Thomas Müller möchte mit dem FC Bayern in Katar den sechsten Titel innerhalb eines Jahres gewinnen.
Hochmotiviert: Thomas Müller möchte mit dem FC Bayern in Katar den sechsten Titel innerhalb eines Jahres gewinnen. © Frank Hoerman/Augenklick

München - Schnappt sich der FC Bayern in der kommenden Woche Titel Nummer sechs? Nach dem historischen Triple-Jahr 2020 wollen sich die Münchner bei der Klub-WM in Katar auch offiziell zur besten Mannschaft der Welt krönen.

Spieler und Trainer gehen das Turnier im Emirat voller Motivation an. "Das Turnier ist für uns die Möglichkeit, diesen riesigen Erfolgslauf, den wir mit dem Champions-League-Sieg im vergangenen Sommer hatten, abzuschließen. Wir wollen diesem überragenden Jahr mit dem Sieg bei der Klub-WM die Krone aufsetzen. Daher sind wir sehr ehrgeizig, was diesen Titel betrifft", sagt Thomas Müller auf der Vereinswebsite. Für die Bayern wäre es nach 2013 der zweite Titel bei der Klub-Weltmeisterschaft.

Vor der Klub-WM: Müller trifft in Berlin auf Khedira

Vor dem Abflug nach Katar steht für die Münchner noch das Auswärtsspiel bei Hertha BSC an (Freitag, 20 Uhr, DAZN und im AZ-Liveticker). Beim Aufeinandertreffen mit der "Alten Dame" kommt es für Müller zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Sami Khedira. Der Weltmeister von 2014 war kurz vor dem Ende der Winter-Transferperiode von Juventus Turin in die Hauptstadt gewechselt und könnte gegen Bayern erstmals zum Einsatz kommen.

Müller ist schon gespannt auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Teamkollegen. "Ich freue mich, dass Sami wieder zurück ist. Er ist ein Kind der Bundesliga, ist hier groß geworden, hat hier schon in ganz jungen Jahren mit Stuttgart die Meisterschaft gewonnen und sich seine Sporen verdient", sagte Müller. "Ich bin gespannt, wie es für ihn nach seiner Rückkehr laufen wird, hoffe aber natürlich, dass es am Freitagabend noch nicht so gut für ihn ausgeht", sagte der 31-Jährige.