Django rechnet ab: Mainz bleibt Mainz – aber nicht oben

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert an dieser Stelle jeden Samstag das Geschehen beim FC Bayern. Mehr über ihn unter: www.django-asuel.de
von  Abendzeitung
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Illustration © dpa

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert an dieser Stelle jeden Samstag das Geschehen beim FC Bayern. Mehr über ihn unter: www.django-asuel.de

Wie (un-)abhängig ist der FC Bayern von seinem altbayerischen Duo Robben/Ribery? Diese Frage wird die nächsten Wochen wieder toben, undank der Verletzung von Ribery. Aus Spieler- und Funktionärssicht ist die Antwort klar: Selbstverständlich verfügt der Rekordmeister auch ohne die beiden Ausnahmeflitzer über genügend Schlagkraft, um alle und alles wegzuhauen auf dem Rasen. Zumal auch der Trainer mehrmals betonte, dass das Problem in erster Linie in der Chancenverwertung liege.

Wenn Klose oder Gomez also ihrer Stellenbeschreibung als Torgaranten nicht gerecht werden und die Chancen versemmeln, liege das nicht an den gedehnten Bändern und gerissenen Muskeln der Mittelfeldstars. Aber der FC Bayern hat immer genug Optionen. Wenn der Sturm harmlos bleibt, soll ein Systemwechsel den Erfolg bringen. Olic beispielsweise plädiert für zwei Stürmer, die das Tor treffen, statt einen torlosen Stürmer gegen den nächsten auszutauschen.

Favorisiert wird jedoch folgende Variante: Man setzt auf Müller und wechselt gegen Spielende das nötige Glück noch ein. So hat es auch gegen Hoffenheim geklappt. Und gegen Mainz hatte Bayern daheim immer leichtes Spiel. Daher gilt: Mainz bleibt Mainz. Aber nicht Tabellenführer.