EHC-Sieg gegen Ingolstadt: Heißer Tanz der Vogelwilden

Der EHC gewinnt mit 2:1 gegen Ingolstadt – und bleibt weiter im Rennen um die Playoffs. "Jeder Punkt zählt."
von  Matthias Kerber
Der EHC München wird zum 1. Mai endgültig von Red Bull übernommen.
Der EHC München wird zum 1. Mai endgültig von Red Bull übernommen. © sampics/Augenklick

Der EHC gewinnt mit 2:1 gegen Ingolstadt – und bleibt weiter im Rennen um die Playoffs. "Es zählt wirklich jeder Punkt."

München  -„ Mal spielen wir vogelwild, mal richtig gut”, hatte Martin Buchwieser, der zur Zeit gesperrte Kapitän des EHC Red Bull München vor dem Spiel gegen Ingolstadt der AZ gesagt. Nun, in diesem bayerischen Derby überwog das Gute über das Vogelwilde. Die Münchner besiegten in einem tollen Kampfspiel die Ingolstädter, die ohne sechs Verletzte auskommen mussten, mit 2:1: Drei weitere ganz wichtige Punkte im Kampf um einen Playoff-Platz. Im Moment ist der EHC Tabellenneunter.

„Das waren drei ganz wichtige Punkte, aber im Schlussdrittel hatten wir sehr viel Glück. Gottseidank konnten wir das Ergebnis halten“, sagte Trainer Pat Cortina vor dem nächsten bayerischen Derby am Sonntag (16.30 Uhr) bei den Augsburg Panthern.

Martin Hinterstocker hatte in der 13. Minute den EHC vor 3855 Zuschauern mit einem sehenswerten Schuss ins kurze Eck mit 1:0 in Führung gebracht. Im zweiten Drittel konnte der EHC eine doppelte Überzahl nicht nutzen. Es folgte eine doppelte Überzahl für Ingolstadt – doch der ERC machte es auch nicht besser als der EHC. Es blieb beim 1:0.

„Das war wirklich ein ganz heißer Tanz”, sagte Manager Christian Winkler, „aber wer etwas anderes erwartet hat, ist eh im falschen Film. Das wird bis zum Ende der regulären Saison so weitergehen. Es zählt jeder Punkt im Kampf um die Playoffs. Wir werden nur noch heiße Tänze erleben." Abkühlung für die Heißgetanzten gab es erst in der 42. Minute, da nützte Jason Ulmer, eine erneute doppelte Überzahl zum 2:0 für den EHC. In der 53. Minute heizte Alexander Oblinger die Stimmung wieder an – 2:1. Der EHC blieb cool.

Martin Hinterstocker, Stürmer des EHC, Schütze des 1:0 sagte nach dem Spiel: "Das war eine ganz enge Sache. Das erste Tor hat es ein bisschen leichter für uns gemacht. Und am Ende hat Jochen Reimer einige Sachen rausgeholt, die kaum einer hält. Wir haben es jetzt selber in der Hand, dass wir es wirklich in die Playoffs schaffen."