EHC München: In Topform nach Salzburg

Der EHC gewinnt beide Auswärtsspiele am Wochenende und geht gestärkt ins Rückspiel. München - Für das bislang wicht
von  Simon Stuhlfelner
Obenauf: Der EHC um Keith Aulie (l.) und Maximilian Kastner beim 5:2-Sieg in Düsseldorf.
Obenauf: Der EHC um Keith Aulie (l.) und Maximilian Kastner beim 5:2-Sieg in Düsseldorf. © gepa pictures/ho

Der EHC gewinnt beide Auswärtsspiele am Wochenende und geht gestärkt ins Rückspiel.

München - Für das bislang wichtigste Spiel dieser Saison hat der EHC Red Bull München am Wochenende kräftig Selbstvertrauen getankt. Zweimal 5:2 lautete das Ergebnis bei der Münchner Auswärtstour an den Rhein bei den Spielen in Krefeld und Düsseldorf. Vor dem Rückspiel im Halbfinale der Champions Hockey League am Mittwoch (20.20 Uhr/Sport1) beim EC Red Bull Salzburg ist der EHC in Topform.

Besonders wichtig: Der 5:2-Sieg am Sonntagabend im Verfolgerduell bei der Düsseldorfer EG, durch den sich die Red Bulls als Zweiter in der Tabelle um sieben Punkte vom Rangdritten absetzten. Frank Mauer (21. Minute) nach einem Blackout von Düsseldorfs Torhüter Mathias Niederberger, Yannic Seidenberg (26.), Tobias Eder (31.) , Mark Voakes (49.) und Michael Wolf (58.) mit einem Empty-Net-Tor erzielten die Tore für den EHC. "Das war ein perfektes Wochenende für uns", sagte Stürmer Maximilian Kastner, "wir haben den Vorsprung auf Düsseldorf ausgebaut und Mannheim nicht weiter davonziehen lassen."

EHC muss in Salzburg gewinnen

Kapitän Michael Wolf meinte: "Das Fazit fällt natürlich positiv aus. Wir wollten beide Auswärtsspiele gewinnen und haben das relativ klar geschafft. Jetzt werden wir regenerieren und richten unseren Blick aufs nächste Spiel." Und das hat es in sich: Nach dem 0:0 im Hinspiel muss der EHC in Salzburg gewinnen, um den Einzug ins Finale zu schaffen.

Die Statistik verheißt dabei Gutes: Die letzten fünf Auswärtsspiele in der DEL hat der EHC allesamt gewonnen, und auch in der Champions League haben die Münchner schon Auswärtsstärke bewiesen: Im Achtelfinale etwa sicherte man nach einer 2:3-Heimniederlage das Weiterkommen mit einem 2:0-Erfolg beim EV Zug in der Schweiz.