Die nächste EHC-Pleite

 Der EHC spielt nur ein Drittel gutes Eishockey. Dann schlägt die Verunsicherung zu und der EHC verliert auch am Sonntag. Diesmal 0:3 gegen die Kölner Haie.
von  Gregor Röslmaier
EHC-Assistenztrainer Helmut de Raaf (r.) (hier mit EHC-Coach Pierre Pagé).
EHC-Assistenztrainer Helmut de Raaf (r.) (hier mit EHC-Coach Pierre Pagé). © Rauchensteiner/Augenklick

Der EHC spielt nur ein Drittel gutes Eishockey. Dann schlägt die Verunsicherung zu und der EHC verliert auch am Sonntag. Diesmal 0:3 gegen die Kölner Haie.

München - Nach der satten 0:9-Klatsche am Freitag bei den Adler Mannheim, verliert der EHC Red Bull auch das Heimspiel gegen die Kölner Haie. Vor 3129 Zuschauern gelang der Truppe von Pierre Pagé wieder kein Tor - am Ende hieß es 0:3. Damit ist der EHC nun schon seit über 120 Spielminuten ohne eigenen Torerfolg. Das schlägt auf die Stimmung.

"Das ist nicht unsere Mannschaft. Von Juli bis August war das die beste Mannschaft die ich in Europa je gesehen habe", sagte Pagé. Dann aber zog der Schlendrian ein. Das mit Top-Stars gespickte Team steht nur noch auf Rang acht, die Bilanz des Wochenendes ist übel: Null Punkte, null Tore, 12 Gegentore. "Die Spieler müssen wieder an sich glauben, die Ausländer mehr arbeiten - das ist die Realität", analysierte Pagé.

Dabei begann der EHC gut. Nach sechs Minuten verzog Ryan Duncan alleine vor dem leeren Tor, was zur Verunsicherung nur noch mehr beitrug. Kölns Andreas Falk (23.) erzielte die Führung, danach schenkten sich Torhüter Jochen Reimer und Jan Urbas den scharfen Querpass von Rok Tikar selbst ein (28.). Nach dem Unglück markierte Marcel Ohmann den Endstand (51.).

Nach einem Wochenende zum Vergessen kommt es am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel gegen Iserlohn und am Sonntag (17.45 Uhr) gegen Berlin zu Duellen gegen ebenfalls schwächelnde Teams. Die Chance zur Versöhnung.