Der EHC München mit gutem Rhythmus-Gefühl

Der EHC Red Bull München fertigt die DEG mit 6:1 ab, nun kommt es in den Playoffs zum Duell mit Ingolstadt.
von  Matthias Kerber
Jubel, Trubel, EHC: Die Red Bulls feiern den 6:1-Sieg zum Abschluss der Hauptrunde gegen die Düsseldorfer EG.
Jubel, Trubel, EHC: Die Red Bulls feiern den 6:1-Sieg zum Abschluss der Hauptrunde gegen die Düsseldorfer EG. © EHC Red Bull München / City-Press

Zum Abschluss der Hauptrunde hatten die titelträumenden Eishackler des EHC Red Bull München noch einen gewaltigen Schluck aus der Pulle mit dem Zielwasser genommen. Mit einer 6:1-Packung im Gepäck schickte das Team von Erfolgscoach Don Jackson die Gäste von der Düsseldorfer EG am Sonntag auf die Heimreise.

Der EHC knackt die 1.000-Punkte-Marke

Verteidiger Zack Redmond (18.) hatte den Münchner Torereigen eröffnet, Elias Lindner zwei Minuten später nachgelegt, J.J. Peterka (34.), Philip Gogulla (45.), Yasin Ehliz (49.) und Trevor Parkes, der mit seinem 23. Saisontor, auch die Torjägerkrone sicherte, trafen alle für den EHC.

Durch den Sieg durchbrach der EHC auch die 1.000-Punkte-Marke in der DEL-Geschichte des Vereins. "Wir spielen von Spiel zu Spiel besser und zeigen in den vergangenen Wochen, was wir draufhaben. Wir haben vor den Playoffs unseren Rhythmus gefunden", sagte Goalie Kevin Reich.

EHC: Der treffsicherste Klub der DEL

Wie anders sah das Spiel - und das Ergebnis - noch Ende März aus, als die DEG die Red Bulls mit 3:2 besiegte. Mit 159 Toren in den 38 Spielen der Hauptrunde ist der EHC auch der treffsicherste Klub in der gesamten DEL. In den letzten zwölf Partien - seit dem 3:8-Saisontiefpunkt bei den Iserlohn Roosters - hat der EHC nur einmal verloren und weist dabei eine Torbilanz von 64:22.

Jetzt kommt es im Viertelfinale ab Dienstag (20.30 Uhr) zum Showdown in der Gruppe Süd mit dem ERC Ingolstadt. Die Münchner haben in der Best-of-three-Serie (Spiel zwei am Donnerstag, 19.30 Uhr, die mögliche dritte Partie wäre dann am Samstag um 17.30 Uhr) Heimrecht. Übrigens: Noch nie sind die beiden Vereine in den Playoffs aufeinander getroffen. Die Hauptrundenbilanz spricht für München.

Der Meister von 2016, 2017 und 2018 setzte sich in den 44 Duellen 24 Mal durch, die Panther gingen 20 Mal in Siegerpose vom Eis. In den vier Begegnungen dieser Spielzeit spricht die Bilanz aber für die Ingolstädter. Drei Mal gewannen die Panther (6:4, 3:1, 3:2 nach Penaltyschießen), nur das letzte Kräftemessen Anfang März gewann München (5:2).