Die Lehren aus dem Großen Preis von Abu Dhabi

Max Verstappen gewinnt das letzte Formel-1-Rennen des Jahres in Abu Dhabi und hängt die Mercedes überraschend klar ab. Nun geht es in die Winterpause. Was wird sich im kommenden Jahr verändern?
| dpa
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Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat den Saisonabschluss in Abu Dhabi gewonnen.
Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat den Saisonabschluss in Abu Dhabi gewonnen. © Kamran Jebreili/Pool AP/AP/dpa
Abu Dhabi

Die Formel 1 hat ihre Corona-Notsaison mit 17 Rennen trotz vieler Widrigkeiten gut zu Ende gebracht. Weltmeister ist erneut Lewis Hamilton, Sebastian Vettel erlebte ein desaströses Jahr bei Ferrari.

Nicht nur die Fans hoffen 2021 endlich wieder auf mehr Spannung. Für diese könnte Max Verstappen sorgen.

MERCEDES IST NICHT UNSCHLAGBAR

Verstappen macht der Formel 1 und ihren Fans Hoffnung. Mit seinem Sieg zum Abschluss in Abu Dhabi zeigt der Niederländer: Die Silberpfeile sind schlagbar. Aber auch 2021? Dafür müsste Red Bull einen stärkeren Saisonbeginn zeigen, "dann können wir Mercedes hoffentlich mehr unter Druck setzen", sagte der Niederländer. Mit dem Auto habe man im Saisonverlauf gute Entwicklungen hinbekommen, ergänzte der 23-Jährige. Ganz anders als die Ferrari-Piloten, die enttäuschten.

HAMILTON IST AUCH 2021 DABEI

"Ich hoffe, wir können diese Woche beginnen und es bis Weihnachten erledigen", sagte Lewis Hamilton angesprochen auf seinen neuen Vertrag. Auch im Alter von 35 Jahren bleibt der siebenmalige Weltmeister hungrig. Seine Corona-Infektion setzte dem Briten allerdings gehörig zu, in Abu Dhabi reichte es nur zu Platz drei. Nur noch bis zum Jahresende steht er bei Mercedes unter Vertrag, ein Ende ist aber nicht in Sicht. "Wir haben mehr zu erreichen als Team, und ich will nächstes Jahr hier sein", sagte Hamilton.

VETTELS VORFREUDE IST ENORM

Sein sportlicher Abschied nach sechs Jahren bei Ferrari war bitter. Umso mehr freut sich Sebastian Vettel nach Platz 14 zum Abschluss in den Emiraten auf seinen neuen Arbeitgeber Aston Martin, für den der viermalige Weltmeister ab 2021 fährt. "Es ist ein neues Kapitel, ein neuer Start", sagte der Heppenheimer. Beim englischen Autobauer wird Vettel der neue Star, der das Team in der Spitze etablieren soll.

DIE FORMEL 1 WARTET AUF MICK SCHUMACHER

Schon am Dienstag steigt Mick Schumacher wieder in ein Formel-1-Auto. Bei den Testfahrten für junge Fahrer steuert der 21-Jährige den Wagen des US-Rennstalls Haas, den er im kommenden Jahr als Stammfahrer lenken wird. Nach dem Auftritt in Abu Dhabi genehmigt sich der Sohn von Michael Schumacher ein paar freie Tage, ehe es mit der Vorbereitung weitergeht. In der Rennserie wird der erste Grand Prix mit Schumacher - derzeit ist der Saisonstart im März in Australien geplant - mit großer Spannung erwartet.

TRANSFER-ENTSCHEIDUNGEN STEHEN KURZ BEVOR

Schon in dieser Woche könnten weitere Personalfragen geklärt werden. Am Mittwoch soll womöglich schon verkündet werden, wer künftig neben Pierre Gasly beim Red-Bull-Schwesterteam Alpha Tauri ins Cockpit steigt. Kurz danach sollte auch klar sein, wer bei Red Bull den zweiten Sitz neben Verstappen bekommt. Der Deutsche Nico Hülkenberg gehört zu den Kandidaten, soll aber mittlerweile keine ganz großen Chancen mehr haben.

© dpa-infocom, dpa:201213-99-679240/3

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