Das bringt der Tag bei der Tour de France

Ein zweites Einzelzeitfahren nahe Bordeaux - und dann ab nach Paris. Die 108. Tour de France steht vor ihrem Finalwochenende. Im Kampf gegen die Uhr könnte Allesgewinner Pogacar noch einmal zuschlagen.
| dpa
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Tadej Pogacar ist ein begnadeter Zeitfahrer und wird auf der 20. Etappe seinen vierten Tagessieg anpeilen.
Tadej Pogacar ist ein begnadeter Zeitfahrer und wird auf der 20. Etappe seinen vierten Tagessieg anpeilen. © Daniel Cole/AP/dpa
Saint-Emilion

Finalwochenende bei der 108. Tour de France. Erst steht die 20. Etappe im Kampf gegen die Uhr an, dann wartet das große Sprint-Spektakel am Sonntag in Paris. Wer holt sich die letzten Etappensiege? Können die Deutschen nach dem Soloritt von Nils Politt noch einmal nachlegen?

STRECKE: Das ist ein Kurs für Spezialisten. Die 30,8 Kilometer lange Strecke von Libourne nach Saint-Emilion hat kaum nennenswerte Steigungen, dafür viele anspruchsvolle Richtungswechsel. Die reinen Bergfahrer werden es nicht hier einfach haben. Die ganz großen Qualen des Pelotons sind mit Abschluss der Pyrenäen aber geschafft.

FAVORITEN: Wie beim ersten Zeitfahren, in den Alpen und in den Pyrenäen führt der Weg auch an diesem Samstag wieder nur über den designierten Gesamtsieger Tadej Pogacar. Der 22 Jahre alte Slowene ist ein begnadeter Zeitfahrer und wird seinen vierten Tagessieg anpeilen. Als stärkster Widersacher gilt der Schweizer Stefan Küng, auch der Gesamtzweite Jonas Vingegaard machte zuletzt in dieser Disziplin auf sich aufmerksam.

GELBES TRIKOT: Um den Gesamtsieg geht es bei dieser Tour durch Frankreich nicht mehr. Der Vorsprung von Pogacar ist gewaltig - und dürfte am Samstag noch einmal anwachsen. Spannend wird es im Kampf um Platz zwei: Verteidigt der Däne Vingegaard diesen gegen Richard Carapaz aus Ecuador? Auch für Bora-hansgrohe-Kapitän Wilco Kelderman (Niederlande), der derzeit Fünfter ist, ist noch eine Verbesserung im Gesamtklassement möglich.

DEUTSCHE: Der viermalige Einzelzeitfahr-Weltmeister Tony Martin hat das Rennen nach einem Sturz verlassen, sonst hätte er die Chance auf dem flachen Kurs noch einmal nutzen können. Von den übrigen deutschen Startern ist nicht viel zu erwarten. Die Chancen auf einen Coup von André Greipel beim Finale in Paris stehen da deutlich besser.

© dpa-infocom, dpa:210716-99-412507/3

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