Das bringt der Tag bei der Tour de France

Die Finalwoche bei der Tour de France beginnt - und sie bringt mit einem Zeitfahren, zwei Bergetappen, dem Sprint-Finale in Paris die ganze Palette des Radsports mit sich. Los geht es aber mit einem  Teilstück, das am ehesten den Ausreißern liegen dürfte.
| dpa
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Wout Poels will auf der 16. Etappe das Gepunktete Trikot verteidigen.
Wout Poels will auf der 16. Etappe das Gepunktete Trikot verteidigen. © Pete Goding/BELGA/dpa
Saint-Gaudens

Der Ruhetag ist passé, die packende Finalwoche bei der 108. Tour de France steht an. Doch bevor Titelverteidiger Tadej Pogacar erneut glänzen oder Rekordmann Mark Cavendish erneut siegen kann, steht heute eine Etappe auf dem Programm, die den Ausreißern bestens liegen dürfte.

STRECKE: Die 169 Kilometer von Pas de la Case nach Saint-Gaudens sind nicht einfach, aber für Fluchtgruppen gut machbar. Ein Anstieg der ersten Kategorie und zwei Berge der zweiten Kategorie dürften das Hauptfeld verkleinern und Kandidaten aufs Bergtrikot angreifen lassen. Für wirkliche Veränderungen im Gesamtklassement dürfte die Etappe aber nicht schwer genug sein.

FAVORITEN: Der Niederländer Wout Poels, der Kanadier Michael Woods und der Kolumbianer Nairo Quintana haben alle das gleiche Ziel: das Gepunktete Trikot des besten Bergfahrers zu gewinnen. Um weitere Zähler zu sammeln, könnten diese Fahrer am Dienstag erneut eine  Attacke wagen. Auch Klassikerspezialisten sind auf diesem Terrain gefährlich. Ob Weltmeister Julian Alaphilippe wieder angreift, ist fraglich, denn am Mittwoch steht der französische Nationalfeiertag an.

GELBES TRIKOT: Auf dieser Etappe dürfte sich Gelb-Träger Pogacar noch entspannen können. Das Profil ist für die Rivalen um den jungen Dänen Jonas Vingegaard nicht schwer genug, um Pogacar wirklich zu attackieren. Dazu stehen am Mittwoch und Donnerstag die härtesten Prüfungen der Pyrenäen an, dafür dürften alle Podestanwärter die Kräfte schonen.

DEUTSCHE: Gibt es die erstmalige Attacke von Emanuel Buchmann? Wenn, dann müsste der frühere Tour-Vierte auf einer hügeligen Etappe attackieren, um im Hochgebirge seinem Kapitän Wilco Kelderman zu begleiten. Auch Simon Geschke vom französischen Team Cofidis ist noch eine mutige Attacke zuzutrauen. Prinzipiell sind die Chancen auf einen weiteren deutschen Etappensieg nach dem Coup von Nils Politt aber nicht allzu hoch.

© dpa-infocom, dpa:210712-99-357697/4

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