Das bringt der Tag bei der Tour de France

Ein Franzose ist nun erster Verfolger von Tadej Pogacar. Doch hat Guillaume Martin die Kraft, dem Slowenen in den Pyrenäen zu folgen? Auch für Sprinter Mark Cavendish könnte es auf dem Weg nach Andorra eng werden.
| dpa
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Der Kanadier Michael Woods steht nach der 14. Etappe im Gepunkteten Trikot des Führenden in der Bergwertung auf dem Podium.
Der Kanadier Michael Woods steht nach der 14. Etappe im Gepunkteten Trikot des Führenden in der Bergwertung auf dem Podium. © David Stockman/BELGA/dpa
Andorra la Vella

Auf den Spuren Jan Ullrichs wandelt das Peloton der 108. Tour de France beim Abstecher nach Andorra nicht.

Während der einzige deutsche Tour-Sieger 1997 oben in Andorra-Arcalis ins Gelbe Trikot fuhr, endet die heutige 15. Etappe der Rundfahrt mit einer Abfahrt hinunter zur Hauptstadt Andorra la Vella.

STRECKE: Lang, schwer, kaum ein flacher Meter. Der 191,3 Kilometer lange Ritt in den Zwergstaat wird viele Fahrer am Ende der zweiten Tour-Woche ans Limit bringen. Drei Berge der ersten Kategorie sind zu bewältigen, darunter der mit 2408 Metern höchstgelegene Punkt der diesjährigen Tour auf dem Port d'Envalira.

FAVORITEN: Neben Spitzenreiter Pogacar werden die üblichen Ausreißer dieser Tour den nächsten Versuch auf einen Etappensieg wagen und nebenbei Punkte für das Bergtrikot mitnehmen. Zu ihnen zählen Bergtrikot-Träger Michael Woods aus Kanada, der Niederländer Wouter Pouls und der Kolumbianer Nairo Quintana.

GELBES TRIKOT: Für Pogacar wird es Druck geben. Sowohl Rigoberto Uran als Dritter als auch der viertplatzierte Jonas Vingegaard müssen den Slowenen angreifen, um ihren Rückstand von jeweils über fünf Minuten zu reduzieren. Der aktuell zweitplatzierte Franzose Guillaume Martin wird froh sein, am Ende der Etappe noch unter den Top 3 zu sein.

DEUTSCHE: Eigentlich wäre die Etappe ideal für Emanuel Buchmann. Der Kletterspezialist hat in der Gesamtwertung einen großen Rückstand und könnte sich in einer Fluchtgruppe versuchen. Doch bisher zeigte der Ravensburger keine gute Form bei der Tour, weshalb es verwunderlich wäre, ihn vorn zu sehen. Die Chance auf eine Fluchtgruppe wird wohl auch Simon Geschke ergreifen wollen.

© dpa-infocom, dpa:210710-99-335008/3

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