Buchmann vor Giro-Start optimistisch: "Ziel ist das Podium"

Der frühere Tour-de-France-Vierte Emanuel Buchmann fühlt sich "bereit" für den am Samstag beginnenden Giro d'Italia und geht mit großen Erwartungen in die dreiwöchige Rundfahrt.
| dpa
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Emanuel Buchmann vom Team Bora-hansgrohe geht optimistisch und mit Vorfreude in die dreiwöchige Rundfahrt.
Emanuel Buchmann vom Team Bora-hansgrohe geht optimistisch und mit Vorfreude in die dreiwöchige Rundfahrt. © Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
Turin

"Das Ziel ist das Podium. Die Konkurrenz ist stark und daher wird es schwer werden, dieses Ziel zu erreichen, aber ich denke, es ist möglich", sagte der Radprofi der Deutschen Presse-Agentur.

Buchmann hatte 2019 den vierten Platz bei der Tour belegt. Im vergangenen Jahr war er nach einem schweren Sturz angeschlagen in die Frankreich-Rundfahrt gegangen und nicht über Gesamtrang 38 hinausgekommen. Das Ziel, bei der Tour auf dem Podest zu stehen, hat er noch nicht aufgegeben. Dieses Jahr mache es aber wenig Sinn. "Als ich die Strecke zum ersten mal gesehen habe, war ich schon sehr enttäuscht. Die Tour ist mein Lieblingsrennen, das ist und bleibt so. Aber nachdem die Entscheidung Richtung Giro gefallen ist, galt mein ganzer Fokus nur mehr diesem Ziel", sagte Buchmann.

Aufgrund des schwierigen Profils kommt der Giro dem 28-Jährigen entgegen. Im Sommer will der Fahrer vom Team Bora-hansgrohe dann zu den Olympischen Spielen. "Die Strecke in Tokio liegt mir, und Olympia ist definitiv auch ein Ziel. Aber zuerst kommt der Giro", so Buchmann. "Erst danach mache ich mir Gedanken, was 2021 noch auf dem Programm steht."

© dpa-infocom, dpa:210505-99-483461/3

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